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Georgische Heerstraße

Gergeti Kloster
Entlang der Georgischen Heerstraße, Blick auf den Kasbek, Foto: Georgia Insight

"Ich habe die Georgische Heerstraße erlebt. Das ist keine Straße, sondern Poesie, eine wunderbare, phantastische Erzählung!"

ANTON TSCHECHOW


Sehenswürdigkeiten an der Heerstraße:

  • Berg Kasbek (5.047m), legendärer Berg des Prometheus

  • Gergeti Kirche, höchstgelegene Kirche Europas

  • Stepanzminda Verwaltungszentrum der Region Chewi
  • Darial Schlucht

  • Festung Ananuri (17. Jh.)

  • Jinvali Stausee, Semo Awtschal Staudamm

  • Mzcheta, alte Hauptstadt von Georgien, UNESCO Weltkulturerbe

  • - Swetizchoweli Kathedrale, UNESCO Weltkulturerbe

  • - Djvari Kloster (6. Jh.), UNESCO Weltkulturerbe


Die Georgische Heerstraße verläuft entlang eines Jahrtausende alten Karawanenewegs, der vom Norden des Großen Kaukasus in die Länder des Orients führte. Schon der römische Geograph Strabo erstellte eine detaillierte Beschreibung dieser Route im 1. Jh. v. Chr.

Bekannt und gefürchtet war die Karawanenstraße nicht nur wegen ihres gefährlichen Verlaufs entlang steiler Schluchten und über wilde Bergflüsse, sondern auch wegen regelmäßiger Raubüberfälle durch kaukasische Wegelagerer. Zeitweise patroullierten römische Legionen auf der Heerstraße und im 5. Jahrhundert wurde unter dem georgischen König Wachtang Gorgassali in der Darialschlucht eine Befestigungsanlage gebaut.

Im 11. Jahrhundert ließ der georgische König David der Erbauer dort die Darial Festung errichten und sorgte dadurch lange Zeit für Sicherheit. Als Georgien jedoch unter den ständigen Eroberungsfeldzügen durch die Mongolen, Perser und Osmanen, gezwungen war, seine Aufmerksamkeit auf seine Südgrenzen zu richten, wurde die Verbindung über den Kaukasus wieder unsicher und gefährlich für Händler und Reisende.


Die georgische Heerstraße als Tor zum Orient

Ihre strategische Bedeutung erhielt die Heerstraße, als die russische Armee die 207km lange Verbindungsstraße im 5. Russischen Türkenkrieg (1768 bis 1774) für den Transport ihrer Truppen ausbaute und offiziell in "Grusinische Heerstraße" umbenannte (Grusinien/Grusija ist die russische Bezeichnung für Georgien).

Zum Schutz vor Wegelagerern wurden Wachposten eingerichtet und Kosaken angesiedelt. Bis 1900 befuhr eine sechs bis achtspännige Postkutsche die Heerstraße täglich in beide Richtungen.

Heute misst die Heerstraße eine Länge von 213 Kilometer und verläuft von Wladikawkas im russischen Nordossetien-Alanien durch das Terek (Tergi) Tal hinauf über die russisch georgische Grenze durch die Darialschlucht (Darielpass) und den Ort Stapanzminda (ehemals Kasbegi). Bei gutem Wetter erblickt man hier den legendären Berg Kasbek, an den der Sage nach Prometheus angeschmiedet wurde, zur Strafe, weil er den Göttern das Feuer geraubt hat. Am Kreuzpass über dem Hauptkamm des Großen Kaukasus erreicht die Heerstraße eine Höhe von 2.385m. Am Wintersportort Gudauri vorbei führt sie dann in steilen Serpentinen hinab ins Tal des Weißen Aragvi und folgt diesem weiter bis zu seiner Mündung in die Kura bei Mzcheta unweit von Tbilisi.


Russland Georgien Verbindung

Die Heerstraße bildete bis Ende des 19. Jahrhunderts die wichtigste Verbindung zu Russland und sorgte für einen regen kulturellen Austausch zwischen georgischen und russischen Künstlern und Wissenschaftlern. Viele Georgier studierten in St. Petersburg, sie bezeichneten sich als "Tergdaleuli" (die vom Wasser des Tergi tranken). Von Russland kamen bedeutende Dichter wie Tolstoj, Puschkin, Lermontov, Tschechow und Gorki über die Heerstraße nach Tbilisi und ließen sich vom südkaukasischen Zauber berauschen.


Gergeti Kloster (Zminda Sameba), Foto: Georgia Insight

"O südliche Berge, man braucht nur einmal dort gewesen zu sein, um sich ewig an euch zu erinnern." 

MICHAIL LERMONTOV, russischer Dichter und Offizier 1814-1841)


Auch europäische Reisende zogen die Heerstraße entlang und schrieben ihre Eindrücke nieder: Der französische Dichter Alexandre Dumas in "Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus", der norwegische Dichter Knut Hamsun in "Im Märchenland – Erlebtes und Erträumtes aus Kaukasien" (1903) und Ernst Haeckel in seinen "Reisebriefen".

>> Georgien in der russischen Literatur

>> Tagesausflug Heerstraße und Kasbek

>> Kurzreise Heerstraße (zwei Tage, inkl. Wanderung)



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Literatur zur Georgischen Heerstraße


Buchtipps von Dumas, Puschkin, Tolstoj und Lermontov

Die Georgische Heerstraße in der russischen und europäischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts (Buchcover können abweichen)

Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus

ALEXANDER DUMAS
Roman 1858/59
Weltbild Verlag
Roman, 316 Seiten

>> antiquarisch

Der Gefangene im Kaukasus

ALEXANDER PUSCHKIN
Verserzählung 1823
z.b. Sagner Verlag
Erzählung, 169 Seiten

>> antiquarisch

Hadschi Murat

LEW N. TOLSTOJ
Erzählung aus dem Land der Tschetschenen
1896-1904
Insel Verlag
Erzählung, 188 Seiten

>> antiquarisch

Die Kosaken

LEO N. TOLSTOJ
Novelle 1863
Insel Verlag
Novelle, 477 Seiten

>> antiquarisch

Ein Held unserer Zeit

MICHAIL LERMONTOV
Roman 1840
Insel Verlag
Roman, 209 Seiten

>> antiquarisch

Der Held unserer Zeit

MICHAIL LERMONTOV
Roman 1840
Herrliberg Verlag
Roman, 242 Seiten

>> antiquarisch

Die Reise nach Arzrum

ALEXANDER PUSCHKIN
Während des Feldzugs im Jahre 1829
Friedenauer Presse
Reisetagebuch, 124 S.

>> antiquarisch

Über den Kaukasus nach Tiflis

ERNST HAECKEL
Geschichte Georgiens
Jenaer Reden und Schriften, 1972,
ausgewählte Reisebriefe, 94 Seiten Hrsg. Shota Meskhia

z.Z. nicht gefunden

Der Kaukasische Kreidekreis

BERTOLT BRECHT
Drama 1944/45
Suhrkamp Verlag
Drama, 144 Seiten

>> antiquarisch

Im Märchenland

KNUT HAMSUN
Erlebtes und Erträumtes aus Kaukasien 1840
Ullstein Verlag
Reisebericht, 243 S.

>> antiquarisch


weitere Buchtitel zur Georgischen Heerstraße:

MICHAIL LERMONTOV: Der Kaukasier (Aufsatz)

>> Reiseliteratur Georgien

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