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Sehenswertes in Georgien A-Z

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Georgien auf einen Blick

Wir haben für Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten Georgiens, die bedeutendsten Bauwerke, georgische Kirchen und Plätze zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren und stellen Sie sich Ihre persönliche Tour in Georgiens zusammen!


Sehenswürdigkeiten Georgien: A


Georgische Kathedrale

Alawerdi Kathedrale Kachetien, 11. Jh.

Aus der Ebene des Alasanitals, inmitten der Weinbauregion Kachetien, erhebt sich die mächtige Kathedrale Alawerdi des heiligen Georg. Der gewaltige Kreuzkuppelbau ist umschlossen von einer Festungsmauer und imponiert durch seine Höhe (50m) und hellem Innenraum.


Georgische Festung

Ananuri
Heerstraße 16. -17. Jh.

Malerisch über dem Schinwalili Stausee an der Heerstraße liegt das Ensemble Ananuri, ehemalige Residenz der Fürsten von Aragwi. Die Kirche von Ananuri ist ein letztes Zeugnis der einstigen Steinmetzkunst Georgiens. Über dem Eingang und an den Fassaden ist sie großzügig mit Engeln, Drachen und Lebensbaummotiven verziert.


älteste Kirche Tbilisi

Antschis´chati Kirche
Tbilissi, 6. Jh.

Die älteste Kirche in Tbilissi ist die Antschis´chati Kirche der heiligen Gottesmutter, eine dreischiffige Basilika aus dem 6. Jh. Den heutigen Namen erhielt die Kirche von der hierher gebrachten Ikone der Antschi-Kathedrale in Südgeorgien. Die Ikone wurde nach alter byzantinischer Technik mit heißem Wachs (Enkaustik) geschaffen und gilt wegen vieler Wunderwirkungen als eine der wichtigsten Heiligtümer Georgiens.


Sehenswertes in Kachetien

Alt-Schuamta Kloster
Kachetien, 5. / 7. Jh.

Auf einer Waldlichtung liegt das Ensemble Alt-Schuamta. Eine kleine Kirche aus dem 5. Jh., dahinter eine kleine und große Kuppelkirche aus dem 7. Jh. mit Fresken aus dem 12. Jh. Etwas talwärts liegt das Nonnenkloster Neu- Schuamta aus dem 16. Jh. Die Kirche Neu Schuamta gilt als bedeutendes Beispiel der ostgeorgischen Ziegel-Architektur, Zeugnisse seiner engen Verbindung zu Persien.


Fresko Engel Gabriel Atenis Sioni Kirche

Atenis Sioni Kirche
Kartli, 7. Jh.

Die Atenis Sioni Kirche liegt 12km südlich von Gori, lieblich eingebettet in Weingärten und Natur. Die Kirche wurde der Jungfrau Maria geweiht und erhielt ihren Namen vom Berg Zion. Berühmt für ihre Fassade mit Jagdszenen aus dem 7.-10. Jahrhundert zählt die Kreuzkuppelkirche zu den schönsten Kirchen Georgiens. Die Fresken beeindrucken durch ihre kraftvollen Linien und Dynamik.


Armenische Kirche in Tbilisi

Armenische Kirche
Tbilissi 19. Jh.

Die armenisch-gregorianischen Kirche erhebt sich inmitten der Tbiliser Altstadt und zeugt durch ihre Größe und reichen Schmuck von der wichtigen Rolle der Armenier in diesem Stadtteil.
Hier befindet sich das Grab eines der bekanntesten Liederdichter in Georgien des Juden Sayat-Nova "König des Gesangs".



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Sehenswürdigkeiten Georgien: B - C


Georgien Architektur

Bagrati Kathedrale
Kutaissi, 10./11. Jh.

Die Bagrati Kathedrale ist mit ihren hoch aufragenden achteckigen Pfeilern und ihrer reichen Ornamentik ein imposantes Bauwerk, das 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Vor allem der gewaltige Durchmesser ihrer Kuppel war für die damalige Zeit ein Meisterwerk. 2011/2012 wurde die Bagrati Kathedrale vollständig wieder aufgebaut, die Innenarbeiten sind noch nicht abgeschlossen.


Betania Kloster Georgien

Betania Kloster
Kartli, 12./13. Jh.

In einem tiefen, bewaldeten Tal 18km südlich von Tbilisi liegt das Kloster Betania. Die Kirche von Betania ist eines der besten und charakteristischsten Beispiele für die Architektur des 12./13. Jhs. Bedeutend sind die Fresken, an der Nordwand findet sich eines der seltenen, zeitge-nössischen Portraits von Königin Tamar mit Vater und Sohn. Erst Mitte des 19. Jh. wurde die lange verlassene Kirche wiederentdeckt und restauriert.


Batumi

Batumi Schwarzes Meer
Adjarien

Auf einer flachen gekrümmten Halbinsel im subtropischen Westen Georgiens ragt Batumi weit ins Schwarze Meer hinein.
Gegründet wurde Batumi in der Antike als griechische Handelskolonie, und erhielt den Namen „bathis limin“ (tiefer Hafen). Die erste Erwähnung Batumis findet sich bei Aristoteles im 4. Jahrhundert v. Chr. Sie galt  als bedeutende Siedlung im kolchischen Reich.


Kreuz Georgien

Bolnissi Kirche
Kwemo-Kartlien, 5. Jh.

Im 5. Jahrhundert erbaut gilt die Bolnissi Kirche als ältester und dabei auch gut erhaltener Basilikabau in Georgien. Sie besteht aus drei Schiffen mit gewölbten Decken und einem gemeinsamen Satteldach. Die hier entdeckten Inschriften in georgischer Sprache aus dem 5. Jh. zählen zu den ältesten georgischen Schriftzeichen.


Tbilisi sehenswertes

Betlehem Viertel
Tbilissi 18. / 19. Jh.

Das Betlehem Viertel ist eines der ältesten Stadtteile Tbilissis und beherbergt einige der schönsten Wohnhäuser im typischen "Tifliser Stil".
Im Betlehem-Viertel befindet sich auch der Ateshgah Tempel, ein persisch-zoroastrischer Feuertempel.
Mit Hilfe der UNESCO Abteilung für Kulturerbe und der norwegischen Regierung wurde das Viertel 2004 saniert.


Birtwisi im Kleinen Kaukasus

Birtwissi
Kleiner Kaukasus

Birtwissi liegt etwa 50km südwestlich von Tbilissi entfernt, und ist ein idealer Ort für spannenden Gruppen- und Familienurlaub mit unterschiedlichsten leichten bis anspruchsvollen Aktivitäten: wandern, baden und Canyoning. Die eigenwillige Felslandschaft Birtwissi im Kleinen Kaukasus verzaubert und beeindruckt gleichermaßen: traumhafte Seen und Flüsse mit riesigen Felsblöcken, wie spielerisch ins Flussbett geworfen, ein Werk der Giganten aus der Urzeit.


Landschaft in Chewsuretien

Chewsuretien
Region im Großen Kaukasus

Im Nordosten des Großen Kaukasus liegt die Region Chewsuretien. Cheswuretien ist die abgelegendste und am schwersten zugängliche Region Georgiens. Die Chewsuren sind bekannt für tollkühne Reiterspiele und geschmackvolles Kunsthandwerk.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: D - F


Kloster David Garedji

David Garedschi Kloster
Kachetien, 6. - 11. Jh.

In der Einöde der Steppenwüste Garedscha (Garedja) an der Grenze zu Aserbaidschan erstreckt sich der Klosterkomplex Davit Garedschi über eine Länge von 25 km. Hier bildete sich im 10. Jahrhundert eine eigene Malschule heraus, wovon einige Fresken bis heute erhalten sind, bestechend schön durch ihren linearen Stil und die eigenwillig lichte Farbkomposition.


Djvari Kloster

Dschwari (Djvari)
Mzcheta, 7. Jh.

Auf einem Hügel steil über dem Zusammenfluss der beiden Flüsse Mtkwari und Aragwi erhebt sich die Dschwari (Kreuz) Kirche. Die Dschwari Kirche ist eine der ersten und die bedeutendste Kreuzkuppel-Kirchen Georgiens und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.


Tbilisi

Freiheitsplatz
Tbilissi

Schon von weitem sieht man die goldene Statue des Heiligen Georg, der Schutzpatron Georgiens, auf einer Säule. Hier im Zentrum der Hauptstadt Tbilissi am Ende der zentralen Flaniermeile Rustaweli liegt der Freiheitsplatz, für Besucher der Stadt ein idealer Ausgangspunkt für kleine Endeckungsstreifzüge in die zauberhaften Gässchen und verträumten Winkel der alten Jugendstilviertel.


Tbilisi Georgien

Friedensbrücke
Tbilissi, 2010

Den Fluss Mtkwari, der Tbilissi durchzieht, überspannt eine neue Fußgängerbrücke in faszinierend eigenwilligem Design, ein Projekt des italienischen Architekten Michele de Lucchi und des Lichtdesigners Philippe Martinaud. Sie verbindet die Altstadt Tbilissis mit den Parkanlagen unterhalb der Metechi Kirche und gilt als neues Wahrzeichen Georgiens.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: G - I


Imeretien

Gelati Kloster
Kutaissi, 12. Jh.

Gelati wurde unter König David Agmaschenebeli (der Erbauer) errichtet und umfasst eine mächtige Kuppelkirche mit Mosaiken und Fresken sowie die über den Kaukasus hinaus berühmt gewordenen Akademie von Gelati. Dieses herausragende Beispiel mittelalterlicher Baukunst wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.


Kachetien Burg

Gremi Burg
Kachetien, 16. Jh.

Schon von weitem sichtbar erhebt sich die mächtige Erzengelkirche von Gremi vor der Kulisse des Großen Kaukasus. Die Stadt Gremi, spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte des mittelalterlichen Georgiens als Hauptstadt von Kachetien im 16.-17. Jh. Sie war nicht nur Residenz der Könige von Kachetien sondern auch ein großes Handelszentrum.


Georgische Heerstraße

Heerstraße
Tbilissi - Wladikawkas

Die Georgische Heerstraße verläuft auf einem von alters her bekannten Handelsweg, der den Orient mit dem Norden verband. Eine Wegbeschreibung verfasste schon der griechische Geograph Strabo im 1. Jh. v. Chr. Die Heerstraße war die einzige Route, die über den Großen Kaukasus führte. Mit der Expansion des Zarenreichs bis zum Fuß des Großen Kaukasus wuchs die strategische Bedeutung als „Tor zum Orient“.

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russisch-georgische Beziehung

Heerstraße Plattform
Nähe Gudauri u. Kreuzpass

Die Aussichtsplattform an der Georgischen Heerstraße ist ein gigantisches Relikt der Sowjetunion zum Gedenken der 100 Jährigen Russisch-Georgischen Freundschaft (1783-1883). Abgebildet ist ein Zyklus russischer und georgischer Legenden gruppiert um Mütterchen Russland, das mit seinen Armen den Knaben Georgien umfangen hält.


Kasbek Kirche

Gergeti Kloster
am Kasbek, 14. Jh.

Die Dreifaltigkeitskirche Zminda Sameba steht in phantastischer Lage in 2.200m Höhe auf einer Felsnase. Im Hintergrund erhebt sich das grandiose Massiv des 5.033m hohen Kasbek. Imposant in die wilde Gebirgslandschaft eingefügt, repräsentiert die Gergeti-Kirche eindrucksvoll den harmonischen Zusammenklang von georgischer Baukunst und der unberührten Natur des Kaukasus.


Kachetien Kloster

Ikalto Kloster
Kachetien, 8. Jh.

Eines der fruchtbarsten Kulturzentren des mittelalterlichen Georgiens war die Akademie von Ikalto, neben Gelati eine der beiden großen Akademien Georgiens. Sie entstand zeitgleich wie die Universität von Bologne. DieKirche von Ikalto ist ein Kreuzkuppelbau aus dem 8. Jh. und mit fast quadratischem Grundriss einer der ersten Zentralbauten Georgiens.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: K


Kirche Rustaweli Straße

Kaschueti Kirche
Tbilisi, 20 Jh.

Gegenüber dem Parlamentsgebaude auf der Rustaveli Avenue befindet sich die Kirche Kaschueti, ein Projekt des deutschen Architekten Leopold Bielfeld,erbaut 1904-1910 nach dem Vorbild der mittelalterlichen georgischen Kathedrale Samtavisi. Die ungewöhnlich lebendigen Fresken der Kiche stammen von dem bekannten georgischen Maler Lado Gudiashvili aus dem Jahre 1947.


Studienreise Georgien

Kinzwissi Kirche
Gori, 11. Jh.

Nicht ganz leicht zu erreichen, mittesn im Wald liegt die Kinzwisi Kirche aus dem 11. Jh. nieder. Berühmt wurde die Kinzwisi Kirche für ihre Lapislazuli-blauen Fresken. Der Verkündigungsengel, bekannt als der "Blaue Engel" (13. Jh.) ist von überirdischer Schönheit und ist ein Beispiel der frühen georgischen Renaissance.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: M


Manglisi Kirche Georgien

Manglissi Kathedrale
Kartli, 5. bzw. 11. Jh.

Das alte Städchen Manglissi liegt 60km südlich von Tbilissi malerisch eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Kleinen Kaukasus, umgeben von wunderschönen Dörfern mit der Gipfelkette des Kleinen Kaukasus am Horizont. Die bischöfliche Kathedrale von Manglissi ist im Kern einer der frühesten Vierkonchen-Bauten aus dem 5. Jh. Im 11. Jh. wurde das achtseitige Bauwerk erweitert und stark verändert. Eine architektonische Auffälligkeit bilden die gleichgroßen, sternartigen Gibel, die dem Bauwerk eine besondere Beweglichkeit verleihen.


Swanetien

Mestia
Swanetien

Mestia ist das Zentrum der Hochgebirgsregion Swanetien, bekannt durch seine eindrucksvollen Wehr- und Wohntürme vorder Kulisse imposanter Gletscher des Großen Kaukasus. Die gesamte Region Oberswanetien zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Mestia beherbergt mehrere Museen mit bedeutenden Kulturschätzen, darunter Georgiens kostbarste Ikonen und illuminierte Handschriften aus dem frühen Mittelalter.


Reiterstandbild Wachtang

Metechi Kirche
Tbilissi, 13. Jh.

Ein legendäres Wahrzeichen und bekanntestes Fotomodell Tbilissis ist die Metechi Kirche aus dem 13. Jh. auf dem Metechi Plateau über dem Steilufer der Kura. Daneben reihen sich bunte Wohnhäuser und etliche Restaurants, von deren typisch georgischen Terassen man einen herrlichen Blick auf den Fluss und die Stadt hat. 


Mozameta Kloster

Mozameta Kloster
Imeretien, 8. - 11. Jh.

Das Kloster Mozameta (Motsameta) liegt wunderschön an einem steilen Hang über dem Rioni Tal. Zu dem Ensemble zählen u.a. eine Kapelle, ein Glockenturm. Mozameta ist ein beliebter Pilgerort. Der Name Mozameta bedeutet Kloster der Märtyrer. Die hier ruhenden Heiligenreliquien sollen Wunder bewirken, man muss dafür durch einen schmalen Gang hindurch kriechen.


Festungsruine Muzo in Chewsuretien

Muzo (Mutso) Ruine
ehem. Wehrsiedlung

Nahezu uneinnehmbar befinden sich auf einem hoch aufragenden Felsen, der Landschaft vollkommen angepasst, die Ruinen der Wehrsiedlung Muzo, ein jahrhunderte altes Bauensemble aus Schiefer-Trockenbau mitten in unberührter Natur.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: N


Tbilisi

Narikala Festung
Tbilissi, ab 4. Jh.

„Das Herz und die Seele der Stadt“ so nennt man die Festung Narikala auf dem Berg Mtazminda über Tbilissi. Im 4. Jh. errichtet, wurde die Festung einige Male erweitert und bildet eines der ältesten Denkmäler Tbilissis. Hier liegt die Kirche des hlg. Nikolaus mit sehr schönen Fresken und von oben hat man einen phantastischen Blick über die ganze Stadt und den Flusslauf des Mtkwari.


Kachetien Kloster Nekressi

Nekressi Kloster
Kachetien, 4. - 6. Jh.

Ein Bergrücken erhebt sich steil aus dem flachen Alasanital empor. Dort oben, völlig abgeschieden, befindet sich der  Klosterkomplex Nekressi. Hier steht die älteste erhalten gebliebene Kirche Georgiens, eine kleine Basilika aus dem 4. Jh. im Stil zoroastrischer Feuertempel.


Nikorzminda Kirche

Nikorzminda Kirche
Ratscha, 10. Jh.

Die in Ratscha gelegene Nikorzminda Kirche ist ein Sechs-Apsiden-Bau und ist mit Abstand die am kunstvollsten verzierte Kirche Georgiens. Zwischen 1010 und 1014 unter König Bagrat III. errichtet, beeindruckt sie den Betrachter mit einer verschwenderischen Üppigkeit herrlichster Ornamente an der Außenfassade und ihren reichhaltigen Fresken aus dem 16.-17. Jahrhundert.


Kreuzkuppelkirche Georgiens

Ninozminda Kirche
Kachetien, 6. / 16. Jh.

Etwa 40km von Tbilissi entfernt liegt die Ruine der Kirche Ninozminda, einer der ersten Zentralbauten mit kreuzförmigem Grundriss aus dem 6. Jh. Neben der Kirche befindet sich ein viergeschossiger Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert, ein typisches Beispiel für die Architektur des Spätfeudalismus in Georgien.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: O - R


Tbilisi

Opernhaus Tbilissi
Tbilissi, 1896

Das staatliche akademische Sakaria Paliaschwili Nationaltheater für Oper und Balett ist ein Symbol für die Kultur Georgiens im 19. Jh. 2001 feierte das Theater sein 150. Jubiläum. Die Gründung des Theaters markiert den Beginn einer politisch-kulturellen Blütezeit unter Fürst Michail Woronzow nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch das Russische Reich. 1918 wurde die erste georgische Oper hier uraufgeführt.


Tbilisi

Rathaus Tbilissi
am Freiheitsplatz

Die Zentrale Prachtstraße Rustaveli mündet in den Freiheitsplatz und gibt den Blick frei auf eines der schönsten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert: das rosa-weiß gestreifte Rathaus von Tbilisi im neo-maurischen Stil. Das Rathaus wurde 1882-1886 u.a. nach Plänens des deutschen Architekten Paul Stern umgebaut und wird gerade aufwändig saniert.


Tbilisi

Rustaweli Avenue
Tbilissi

Die legendäre Prachtstraße Tbilissis trägt den Namen des Dichters Schota Rustaweli (1172-1216), einem der bedeutendsten Literaten des Mittelalters.Die Rustaveli Ave. ist das kulturelle und politische Zentrum von Tbilissi. Die Rustaveli Straße war regelmäßig Schauplatz bedeutender politischer Veränderungen. Hier liegen die herrlichsten Bauwerke der Stadt: Die Oper, das Theater, zahlreiche Kirchen und bedeutendste Museen.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: S


Georgische Kirche

Samtawissi Kathedrale
Gori, 11. Jh.

Die Samtawissi Kathedrale ist ein Kreuzkuppelkirche aus dem 11. Jahrhundert mit beinahe quadratischem Grundriss. Bedeutend ist die Samtawisi Kirche durch ihren meisterhaft ausgeführten und außergewöhnlich schönen Fassadendekor an der Ostseite, der für viele georgische Kirchen wie die Metechi Kirche in Tbilissi zum Vorbild wurde. 


Samtawro

Samtawro
Mzcheta, 4. / 11. Jh.

In Mzcheta und damit Teil des UNESCO Weltkulturerbes, befindet sich das noch aktive Nonnenkloster Samtavro, eine Kreuzkuppelkirche aus dem 11. Jahrhundert sowie eine kleine Kuppelkirche aus dem 4. Jh. Zahlreiche Pilger kommen an das Grab des heiligen Gabriel. Ebenfalls wächst hier der legendäre Brombeerstrauch, an dem die heilige Nino den Beistand Christus erfleht haben soll.


 Jugendstilhaus Tbilisi

Schardeni Viertel
Tbilissi Altstadt

Um den Abend entpannt ausklingen zu lassen, empfiehlt sich ein Besuch auf der Schardeni Strasse. Bunte Balkone und verzierte Balustraden verbreiten ein orientalisches Flair gemischt mit südlich märchenhaftem Zauber. Hier befinden sich Souvenirshops mit hochwertigen kunsthandwerklichen Erzeugnissen, zahlreiche Cafés unter freiem Himmel und angenehme Restaurants mit georgischer Live Musik.


Schatili Dorf in Chewsuretien

Schatili Dorf
Festungsdorf

Schatili in Chewsuretien ist einer der beeindruckendsten Orte Georgiens. Das uralte Dörfchen ist in den Berghang hineingebaut und scheint aus den Felsen heraus zu wachsen. Die Wände der dicht zusammengedrängten Wehrtürme bilden eine einzige schützende Festung. Jeder Turm ist Wohnung und Durchgang, jedes Dach gleichzeitig Terasse.


Schiomghvime (Shiomghvime)

Schiomghwime Kloster
Mzcheta, 6. Jh.

Das Kloster Schiomghwime ist eines der ältesten Klöster Georgiens und besteht aus mehreren Kirchen, die älteste - eine Kreuzkuppelkirche aus dem 6. Jahrhundert - ist tief in den Felsen hineingebaut, so dass von außen nur das Dach und die Kuppel zu sehen sind. Der Ort ist von besonderer Ruhe und mitten in unwirtlicher Felslandschaft von fast paradiesischem Frieden.


Schuamta Kloster

Alt-Schuamta Kloster
Kachetien, 5. / 7. Jh.

Auf einer Waldlichtung liegt das Ensemble Alt-Schuamta. Eine kleine Kirche aus dem 5. Jh., dahinter eine kleine und große Kuppelkirche aus dem 7. Jh. mit Fresken aus dem 12. Jh. Etwas talwärts liegt das Nonnenkloster Neu- Schuamta aus dem 16. Jh. Die Kirche Neu Schuamta gilt als bedeutendes Beispiel der ostgeorgischen Ziegel-Architektur, Zeugnisse seiner engen Verbindung zu Persien.


Neu Schuamta Kloster

Neu-Schuamta
Kachetien, 16. Jh.

Etwas talwärts liegt das Nonnenkloster NeuSchuamta aus dem 16. Jh. Neuschuamta ist durch seine ornamentale Verkleidung ein gutesBeispiel für den persischen Einfluss in Ostgeorgien. Ursprünglich war die Klosterkirche mit Fresken ausgestaltet, nach der Abschaffung der georgisch-orthodoxen Selbständigkeit im 19. Jh. wurden die Wände mit weißer Farbe übertüncht. Im 20. Jh hat man sie teilweise restauriert.


Kulturreise Georgien

Sameba Kathedrale
Tbilissi, 2004

Die Sameba (Dreifaltigkeits) Kathedrale ist die Hauptkirche der Orthodoxen Apostelkirche. Sie liegt auf dem Elia Hügel in Sichtkontakt mit dem Präsidentenpalast. Aus 100 Entwürfen ausgewählt, wurde der Bau 1996 begonnen und 2004 fertiggestellt. Aus hellem Naturstein errichtet und im Innenraum mit Marmor ausgelegt, beeindruckt die Sameba Kathedrale durch ihr monumentales Erscheinungsbild und ist mit einer Höhe von 84 Metern die dritthöchste orthodoxe Kirche.


Tbilisi Altstadt

Sioni Kathedrale
Tbilissi, 6.-7. Jh.

In der Tbilisser Altstadt am rechten Ufer des Mtkwari liegt die berühmte Sioni Kathedrale. Bis in das Jahr 2004 war sie der Sitz des Georgisch Orthodoxen Patriarchats. Noch immer befindet sich hier das Weinrebenkreuz der Heiligen Nino. In der Sioni Kathedrale wurde am 12. April 1802 die Annexion Georgiens verkündet. Unter Waffengewalt wurden die georgischen Adeligen wurden hier zum Eid auf die russische Zarenkrone gezwungen.


Swetizchoweli Kathedrale

Swetizchoweli
Mzcheta, 11. Jh.

Die Swetizchoweli Kathedrale wurde an der Stelle errichtet, an der bereits im 4. Jahrhundert die erste christliche Kirche Georgiens stand. Das gleichermaßen mächtige wie anmutige Bauwerk ist das Symbol für Georgiens Unabhängigkeit und bildet den architektonischen Mittelpunkt der alten Hauptstadt Mzcheta. Der weite Innenraum enthält ungewöhnliche Fresken. Die Fassade ist meisterhaft mit Steinmetzarbeiten verziert.


Sedaseni Kloster

Sedaseni Kloster
Mzcheta, 8. Jh.

Auf einem der höchsten Gipfel, die Tbilisi und Mzcheta umgeben liegt das Kloster Sedaseni. Eine Dreikirchen-Basilika aus dem 8. Jahrhundert, gegründet von einem der 13Syrischen Väter. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf die alte Hauptstadt Mzcheta mit den Kirchen Dschwari u. Swetizchoweli und in der Ferne, eingebettet zwischen sanften Hügeln, Tbilisi. Am Schnittpunkt der Seidenstraße und Georgischen Heerstraße.


Kachetien

Sighnaghi (Signagi)
Kachetien

Im Herzen der Weinbauprovinz Kachetien, am Rande der Alasaniebene liegt das uralte Städtchen Sighnaghi, umschlossen von einer gewaltigen Festungsmauer mit 23 Türmen, errichtet im 18. Jh. unter dem König Erekle II.Vom Stadtrand eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf das Alasani Tal und die kaukasischen Berge in Richtung Dagestan. Sighnaghi ist eine der kleinsten Städte Georgiens, und wurde grundlegend restauriert. Die Häuser, sind alle in typisch ostgeorgischem Stil gebaut.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: T - U


Brunnen in Telavi

Telawi
Kachetien

Am Alasani Fluss liegt die kachetische Stadt Telawi, bekannt für Weinbau und Weinherstellung. Erstmals wurde Telawi im 2. Jahrhundert auf einer Weltkarte markiert. Im 9. Jahrhundert wurde Telawi Hauptstadt des Königreichs Kachetien-Heretien. Direkt an der Seidenstraße gelegen, blühten hier Handel und kulturelles Leben.


Kirche Uplisziche

Uplisziche Höhlenstadt
6. Jt. v. Chr.

Uplisziche wurde im 1. Jt. v. Chr. gegründet. Die ätesten erhaltenen Teile der Stadt stammen aus dem 2./3. Jh. n. Chr. Den Höhepunkt ihrer städtischen Entwicklung erreichte sie im Mittelalter. Die mehreren Tausend Bewohner lebten überwiegend vom Handel. Am Karawanenweg gelegen, war Uplisziche einer der wichtigsten Umschlagplätze für die begehrten Waren aus Ost und West.


Swanetien

Uschguli Bergdorf
Swanetien

Auf 2.200 m Höhe gelegenen und umgeben von Berggipfeln im ewigem Eis ist Uschguli das höchste dauerhaft besiedelte Dorf Europas. Die aus mehreren Siedlungen bestehende malerische Dorfgruppe bietet bei klarer Sicht freien Bick auf den höchsten Berg Georgiens, den Schchara (5.068m), und fasziniert durch ihre mittelalterlichen Wehrtürme.



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Sehenswürdigkeiten Georgien: W - Z


Höhlenstadt Wardsia

Wardsia Höhlenstadt
Dschawachetien, 12. -13. Jh.

Immer wiederkehrende Angriffe haben in Georgien eine eigene Art von Baukunst enstehen lassen: aus dem Sandstein ausgemeiselte Festungen und Städte. Der in mehreren Stockwerken steil über dem Fluss in den Felsen gehauene Höhlenkomplex Wardsia (Wardzia) wurde in der Regierungszeit der Königin Tamar gebaut. Hier gab es Straßen, Tunnels, Treppen, Wohnräume, Bibliotheken und Bäder. Seit 1938 steht Wardsia unter Denkmalschutz.


Zinandali

Zinandali Weingut
Kachetien, 19. Jh.

Mitten im ostgeorgischen Kachetien schuf Fürst Tschawtschawadse im 19. Jahrhudert ein Zentrum europäischer Aufklärung. Als Erster stellte er in Georgien Wein nach europäischem Verfahren her und begründete damit einen der bekanntesten georgischen Markenweine. Hier verkehrte der russische Diplomat und Schriftsteller Alexander Gribojedow und verliebte sich in die Prinzessin Nino Tschawtschawadse, seine spätere Frau.


Kreuzkuppelkirche in Georgien

Zromi Kirche
Kartlien, 7. Jh.

Sehenswert ist die Erlöserkirche von Zromi, eine der frühesten und vollendetsten Kirchen vom Typ des "eingeschriebenen Kreuzes" in der gesamten christlichen Welt. Der Bau stammt aus den Jahren 626-634 und beeindruckt durch seine beachtliche Größe. Durch ein Erdbeben stark beschädigt, wurde die Kirche von Zromi erst in den letzten Jahren wieder vollständig restauriert.



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