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Georgien Reise buchen

Armenien und Georgien Kulturreise 14 Tage
Dauer: 14 Tage / 15 Nächte
Reiseleitung: Deutschsprachig
Verpflegung: Halbepension
Einzelzimmer-Zuschlag: 360 € pro Person
Schwierigkeit: 2

entspannt, Stadtbesichtigung bis zu 5 Stunden / kleine Wanderungen

Eine Reise nach Armenien und Georgien, die beiden ältesten christlichen Länder der Welt. Fahrten durch die atemberaubende Landschaft des Großen und Kleinen Kaukasusu, Besuch der berühmtesten Kirchen und Höhlenstädte und Streifzug durch die multikulturellen Städte Tbilissi und Eriwan.


Höhepunkte der Reise

  • Tbilissi, Kutaissi & Eriwan
  • Weinregion Kachetien
  • Höhlenstädte Uplisziche & Wardsia
  • Heerstraße, Kasbek Region
  • Sewan See, Noratus Friedhof
  • Etschmiadsin, Swartnoz, Geghard

Reiseprogramm

Ankunft

Empfang am Flughafen voraussichtlich kurz nach Mitternacht und Transfer ins Hotel.

Übernachtung in Tbilissi

1Tbilissi Stadtführung

Altstadt, Bäderviertel, Narikala

Am Vormittag (auf Wunsch etwas später) Stadtrundgang durch die Altstadt. Mittelalterliche Kirchen Metechi, 13. Jh., Antschis'chati (6. Jh.) und Sioni (13. Jh.), Synagoge, Moschee und Aufstieg zur Narikala-Festung. Vom orientalischen Bäderviertel zum Freiheitsplatz und die zentrale Prachtstraße Rustaweli entlang. Abendessen in einem traditionellen Restaurant.

Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Tbilissi

2Weinregion Kachetien

Zinandali, Weingut, Kwewri Töpferei, Alawerdi

Fahrt nach Ostgeorgien über die Hügelketten des Gombori-Gebirges in die Weinregion Kachetien, dem Weinland Georgiens bis zum Kloster Ikalto (9. Jh.) mit dazugehöriger Akademie (12. Jh.), einst das kulturelle Zentrum Ostgeorgiens, in welchem neben Theologie und Rechtswissenschaft auch Weinanbau unterrichtet wurde. Besichtigung der größten Kathedrale Kachetiens Alawerdi (11. Jh.), geweiht dem heiligen Georg. Besuch der Fürstenresidenz Zinandali und im Weingut Mosmieri. Ein heimischer Winzer wird bei einer Führung den Unterschied beider Methoden erklären. Anschließend Mittagessen und Weindegustation und Weiterfahrt bis nach Sighnaghi.

Fahrstrecke: ca. 180 km, Fahrzeit: ca. 4 Std.

Verpflegung: Frühstück, Mittagessen
Übernachtung in Sighnaghi

3Ein Kloster in der Wüste

Dodos Rka, David Garedschi, Dschimiti, Sighnaghi

Vormittags Stadtrundgang durch die malerischen Gassen von Sighnaghi mit Landhäusern im typisch ostgeorgischen Stil. Anschließend Fahrt Richtung Südosten in die Steppenwüste Garedscha. Hier entfaltete sich ab dem 6. Jahrhundert ein fruchtbares Klosterleben.Rundgang im Kloster und Besichtigung der Grabesstätte des Hlg. David, einer der 13 Syrischen Väter, die das Klosterleben in Georgien begründet und geprägt haben.
Weiterfahrt nach Dschimiti, einem sehr alten, typisch kachetischen Dorf. Spätes Mittagessen mit hauseigenem Landwein bei einer lokalen Familie, wo Sie einen guten Einblick ins alltägliche Leben erhalten.
Abend zur freien Verfügung in Tbilissi.

Fahrt: ca. 220 km, ca. 5 Std.
Wanderung: ca. 2 km, ca. 2 Std.
Höhenunterschied: Aufstieg ca. 100 m, Abstieg ca. 100 m

Verpflegung: Frühstück, Mittagessen
Übernachtung in Tbilissi

4Georgische Heerstraße

Dschwari, Swetizchoweli, Ananuri, Stepanzminda

Fahrt Richtung Norden in die historische Hauptstadt Mzcheta an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße. Besichtigung der Dschwari Kirche (7. Jh.) hoch über Mzcheta und der Swetizchoweli Kathedrale (11. Jh.) im Zentrum der alten Hauptstadt, beide UNESCO Weltkulturerbe. Weiterfahrt entlang der Georgischen Heerstraße in den Großen Kaukasus. Der uralte Karawanenweg verband den Norden mit dem Orient und wurde schon vom griechischen Geographen Strabo im 1. Jh. v. Chr. erwähnt. Aufgrund seiner strategischen Bedeutung galt die Verbindungstraße im 19. Jh. dem russischen Zarenreich als "Tor zum Orient". Unterwegs Besuch und Mittagessen bei einer lokalen Familie, die direkt am Aragwi Ufer wohnt. Der Hausvater ist Sänger im Ananuri Ensemble. Im Wohnzimmer kann man seine Sammlung georgischer Instrumente bewundern.
Besuch der Ananuri Kirche (17. Jh.) am Shinwali-Stausee und Überquerung des 2.395m hohen Kreuzpass.

Fahrstrecke: ca. 170 km, Fahrzeit: ca. 4 Std.

Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Übernachtung in Stepanzminda

5Der Berg des Prometheus

Gergeti Kloster, Dariali

Nach dem Frühstück Wanderung oder wahlweise Fahrt zur Wallfahrtskirche Zminda Sameba (14. Jh., 2.170m) vor dem spektakulären Panorama des Kasbek (5.047m), der höchste Gletscher im östlichen Großen Kaukasus. An diesen Berg wurde der Sage nach Prometheus angeschmiedet, zur Strafe, weil er den Menschen das Feuer gebracht hat. Nachmittags Fahrt bis zur russischen Grenze durch die zerklüftete Darial Schlucht, die seit Jahrtausenden umkämpfte "Pforte in den Norden". Je nach Zeit & Lust noch Ausflug zu den Gveleti-Wasserfällen möglich.

Fahrstrecke: ca. 50 km, Fahrzeit: ca. 1 Std.
Wanderung Strecke: ca. 5 km, Dauer: ca. 3-4 Std.
Höhenunterschied: Aufstieg ca. 500 m, Abstieg: ca. 500 m

Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Stepanzminda

6Entlang der Seidenstraße

Uplisziche, Kinzwissi, Ateni

Fahrt nach Westen entlang eines Zweigs der alten Seidenstraße über Gori den Geburtsort Stalins, zur antiken Höhlenstadt Uplisziche. Besichtigung der Bischofskirche Samtawissi (11. Jh.), deren Ostfassade die Ornamentik in ganz Georgien maßgeblich prägte. Besuch des Stalinmuseums bei genügend Zeit gegen Aufpreis möglich. Besichtigung der Muttergotteskirche Atenis Sioni (7.-10. Jh.), eine Kreuzkuppelkirche mit mittelalterlichen Darstellungen des Marienlebens (12. Jh.). Übernachtung und Abendessen auf dem idyllisch gelegenen Weingut von Nika Vacheishvili, der hier die seltene und autochthone Weinsorte Atenuri anbaut und zu hervorragenden Weinen verarbeitet.

Fahrstrecke: ca. 220 km, Fahrzeit: ca. 3-4 Std.

Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Ateni

7Kutaissi, die Hauptstadt von Kolchis

Kutaissi, Bagrati

Fahrt Richtung Westen durch typische kleine Dörfer, die jedes für ein spezielles Handwerk stehen: Hängematten, Nasuki (Süßbrot mit Rosinen), Flechtarbeiten sowie das für seine Keramik bekannte Dorf Schroscha. Auf halber Strecke durchquert die Straße das Lichi Gebirge, ein gewaltiges Massiv, das den Großen Kaukasus im Norden mit dem Kleinen Kaukasus im Süden verbindet und die Wetterscheide zwischen Ost- und Westgeorgien bildet. Mittagessen bei einer lokalen Familie bei Zestaponi und Weiterfahrt nach Kutaissi, eine der ältesten Städte Georgiens. Sie war die alte Hauptstadt von Kolchis und im Mittelalter ein bedeutendes kulturpolitisches Zentrum. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Gelegenheit zu einem kleinen Stadtrundgang beginnend an der Bagrati Kathedrale mit phantastischem Blick auf die Stadt und liebliche Landschaft. Besuch des traditionellen Bauernmarkts oder Einkehr in eines der zahlreichen jüngst eröffneten Cafés, vielleicht mit Blick auf den Rioni Fluss, um sich vorzustellen, wie genau hier vor über 3.000 Jahren Medea ihren Jason getroffen haben könnte.

Fahrstrecke ca. 200 km, Fahrzeit: ca. 4 Std.

Verpflegung: Frühstück, Mittagessen
Übernachtung in Kutaissi

8Ausgrabungstätte Wani

Kurort Zkaltubo, Wani

Fahrt in den ehemaligen Kurort Zkaltubo. Die leicht radioaktiven Thermalquellen mit einer natürlichen Temperatur von 33°-35° wurden während der Sowjetzeit aktiv genutzt und gegen Rheumatismus und andere Gelenkerkrankungen angewandt. In den mondänen Badeanlagen soll selbst Stalin regelmäßig gekurt haben. Zeit für einen Spaziergang im Kurpark und Besichtigung der mittlerweile verfallenen Prachtbauten aus Sovietzeiten.
Nach dem Mittagessen Fahrt nach Wani, wo sich eine der bedeutendsten archäologischen Ausgrabungsstätten Georgiens befindet. Besuch des Archäologischen Museums von Wani mit einzigartigen Fundstücken - historisches Baumaterial, Goldschmiedearbeiten und Bronzefiguren - aus der Zeit des alten Kolchis (800 v. Chr. bis 100 n. Chr.). Anschließend Rückkehr nach Kutaissi.

Fahrstrecke ca. 200 km, Fahrzeit: ca. 4 Std.

Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Kutaissi

9Fahrt nach Südgeorgien

Achalziche, Rabat Festung

Fahrt Richtung Süden über den Zekari-Pass nach Achalziche. Besichtigung der Rabat Festung mit Museum, als Bestandteil des Nationalmuseums finden sich hier sehr schön präsentiert einige der bedeutendsten Fundstücke aus der historischen Region Messchetien, dem ältesten Siedlungsgebiet Georgiens. Anschließend geht es Richtung Südwesten das Kuratal entlang nach Wardsia ins Guesthouse "Valodias Cottage", herrlich ruhig und stimmungsvoll am Fluss gelegen. Zeit für einen kleinen Rundgang und Abendessen mit gegrillten Forellen, eine Spezialität der Region und des Hauses. 

Fahrt: 190 km, Fahrtzeit: ca. 2-3 Std.

Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Wardsia

10Höhlenstadt Wardsia

Wardsia, Dilidschan

Besuch der Höhlenstadt Wardsia. Unzählige Höhlen erstrecken sich über mehrere, durch Treppen, Galerien und Terrassen miteinander verbundene Etagen. Hier gab es seinerzeit Straßen, Tunnel, Wohnräume mit Kuppeldächern, Bibliotheken und Bäder. Ein besonderes Erlebnis sind die mittelalterlichen Fresken der Höhlenkirche, u.a. eine der wenigen zeitgenössischen Darstellungen der legendären Königin Tamar. Am Nachmittag Grenzübergang nach Armenien und Fahrt nach Dilidschan, einem beliebten Luftkurort. Die grüne wald- und wasserreiche nördliche Provinz Tavusch bildet einen angenehmen Kontrast zum kargen Süden Armeniens. Abends Zeit für einen Spaziergang durch Dilidschan.

Fahrstrecke: ca. 200 km, Fahrzeit: ca. 5-6 Std.

Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Dilidschan

11Sewan See & Kloster Sewanawank

Haghartsin, Sewan See, Sewanawank, Noratus

Fahrt über das Kloster Haghartsin (10-13. Jh) zum Sewan See, einen der höchstgelegenen Seen der Welt, auf 1.900m. Am nordwestlichen Ende des Sees Aufstieg über Stufen und schmale Pfade zum Kloster Sewanawank (9. Jh.), erhaben auf dem Kamm einer Halbinsel gelegen. Besuch des Noratus Friedhofs und Weiterfahrt über einen der eindrucksvollsten Pässe Armeniens, den Orbelian-Pass (2.410 m). Hinter dem Pass Besichtigung einer Karawanserei aus dem 13. Jh. Genießen Sie hier, wie einst die Händler der alten Seidenstraße, einen herrlichen Blick auf das Tal von Selim und die Bergketten von Wajoz Dsor. Weiterfahrt nach Eriwan.

Fahrstrecke: ca. 210 km, Fahrzeit: ca. 4-5 Std.

Verpflegung: Frühstück, Mittagessen
Übernachtung in Eriwan

12Etschmiadsin und Swartnoz

Eriwan, Etschmiadsin, Swartnoz

Stadtrundfahrt durch Eriwan. Armeniens Hauptstadt ist heute eine pulsierende Millionenstadt mit moderner Architektur. Doch überall finden sich Spuren ihrer wechselhaften Geschichte. Besichtigung der 782 erbauten Festung Erebuni auf dem Hügel Arin-Berd (optional Besuch in Nationalmuseum) und Besuch im daneben liegenden Cafesjian Museum für moderne Kunst. Fahrt in die Nachbarstadt Etschmiadsin, dem Zentrum der armenisch-apostolischen Kirche. Hier lauschen Sie den wunderschönen Klängen des Duduk, dem armenischen Nationalinstrument. Ein Treffen mit den Kindern und Mitarbeitern der kirchlichen Organisation „Cross Of Armenian Unity“ bei kleiner Kaffeepause. Am Nachmittag Besichtigung der Kathedrale Etschmiadsin (4. Jh.), sowie der Kirchen Hriphsime, Gajaneh und Ruine der Rundkirche Swartnoz (alle UNESCO Weltkulturerbe, 7. Jh.). Rückfahrt nach Eriwan. Gemeinsames Abendessen bei traditioneller armenischer Live-Musik.

Fahrstrecke: ca. 160 km, Fahrzeit: ca. 2-3 Std.

Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Eriwan

13Felsenkloster Geghard und Sonnentempel Garni

Geghard, Garni, Matenadaran, Brandyfabrik

Malerisch eingebettet in die locker bewaldeten Berghänge am Talende der Azatschlucht zählt das UNESCO-Felsenkloster Geghard (12.-13. Jh.) zu den schönsten Klöstern im Kaukasus. Besuch der teils in die vulkanischen Felsen geschlagenen Kirchen mit exklusivem Vokalkonzert der armenischen mittelalterlichen geistlichen Musik. Besuch des Sonnentempels Garni aus dem 1. Jh. Mittagessen bei einer armenischen Familie, wo Sie einen guten Einblick in den Lebensalltag erhalten. Gemeinsames Backen von Lavash, dem traditionellen Fladenbrot. Am Nachmittag Rückfahrt nach Jerewan und Besuch des Matenadaran Handschriften Museums mit mehr als 17.000 Manuskripten. Am Abend Besuch in der Brandyfabrik inkl. Brandyverkostung. Abendessen in einem Restaurant.

Fahrstrecke: ca. 80 km, ca. 1-2 Std.

Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Übernachtung in Eriwan

14Biblischer Berg Ararat

Norawank, Chor Wirap

Fahrt in das Dorf Schatin, wo man mit etwas Glück Steinböcke beobachten kann. Fahrt zum Kloster Norawank (13. Jh.) in der Schlucht des Amaghu. Fahrt durch das Weingebiet Areni und Besuch der vermutlich ältesten Weinhöhle (6. Jt. v. Chr.). Anschließend ausgedehntes Mittagessen und Weinverkostung im Dorf Areni oder wahlweise in einem Höhlenrestaurant. Weiter geht es in die Provinz Ararat zum Kloster Chor Wirap. Das Kloster am Fuße des Ararat ist Gregor dem Erleuchter geweiht. Von dort aus bietet sich ein wunderbarer Blick auf den heiligen Berg Ararat und die Grenze zur Türkei. Gut gestärkt geht die Fahrt zurück nach Eriwan. Der letzte Abend steht zur freien Verfügung.

Fahrstrecke: ca. 170 km, ca. 3-4 Std.

Verpflegung: Frühstück, Mittagessen
Übernachtung in Eriwan

Abreise

Transfer zum Flughafen voraussichtlich am frühen Morgen.

Leistungen

Transfer:

  • Alle Transfers laut Programm in komfortablem Kleinbus
  • Flughafentransfer 2x

    Flughafentransfer ist nur dann im Preis inbegriffen, wenn die Ankunft am Vortag und der Abflug am Folgetag stattfindet. Andernfalls kommt ein Aufpreis von 25 € pro Transfer hinzu.

Reiseleitung:

  • Georgien: Deutschsprachige GEORGIA INSIGHT Reiseleitung
  • Armenien: Deutschsprachige Reiseleitung unserer Partneragentur

Unterkunft:

  • Tbilissi, Hotel*** 4x
  • Stepanzminda, Familienhotel 2x
  • Telawi, Familienhotel 1x
  • Sighnaghi, Familienhotel 1x
  • Ateni, Familienweingut, 1x
  • Kutaissi, Familienhotel, 2x
  • Wardsia,1x
  • Dilidschan, Familienhotel 1x
  • Hermon, Hotel*** 1x
  • Eriwan, Hotel*** 4x
  • alle Zimmer mit eigener Dusche/WC

Verpflegung:

  • Halbpension (2 Mahlzeiten am Tag)
  • 2x Weindegustation
  • 1x Brandy Degustation
  • eine Flasche Wasser 0,5 l pro Tag

Eintritte:

  • laut Programm

 

Nicht enthaltene Leistungen

  • Flug
  • Reiseversicherung
  • Ausgaben persönlicher Art
  • Alkoholische Getränke außer Degustationen laut Programm
  • Trinkgeld

Buchung & Preise

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Reisebewertungen

4.3/5 (3 Bewertungen) für Armenien und Georgien Kulturreise 14 Tage

Bernd Stangel

Tolle Reise mit vielen Höhepunkten

Hallo Herr Heib,

es war eine tolle Reise mit vielen Höhepunkten - vielseitig und nicht zuviele Kirchen ;-)

Dass wir mit dem Wetter in Tbilissi aber vor allem im Westen Pech hatten und es leider kühl und sehr regnerisch war, dafür kann niemand was. Glück im Unglück, waren wenigstens ein paar wichtige Orte teilweise sonnig wie Ushguli und Gelati, hat der viele Regen doch die Fahrt über den Goderzi Pass sehr schwierig und mit dem 2WD durchaus nicht ungefährlich gemacht.

Tiko und Arsen haben einen sehr guten Job gemacht und sogar ein paar Addons eingebaut. Wir hatten das Gefühl, dass sie die Zeit mit uns auch gerne verbracht haben.

Bei Mosmieri werde ich deutlicher als Reinhard: das war der Ort, an dem man von der oft erfahrenen georgischen Gastfreundschaft nichts gespürt hat, deshalb haben wir dort auch nichts gekauft - kurz: professionell, aber unfreundlich.

Was nicht geht, ist der Fußmarsch an der Grenze mit Gepäck. Bei Trockenheit schon nicht lustig mit dem Gepäck am Rücken; wenn das Gewitter, das aufgezogen ist, gekommen wäre ...

Tolles Hotel bes. in Kutaissi und Achalziche, gutes Hotel in Tbilissi, nicht sehr zentral, umgekehrt in Batumi.

Insgesamt sind die Fahrzeiten im Programm sehr knapp bemessen. Das hat zusammen mit dem bescheidenen Wetter öfter einen Abendspaziergang verhindert, so in Kutaissi oder Mestia, wohingegen der kurze Spaziergang bei der Burg auf dem Weg nach Wardsia sehr nett war.

Das Essen war durchwegs sehr gut, die Familienrestaurants und der Kontakt zu den Leuten, bei allen Sprachproblemen ein wichtiger Faktor für das gute Gefühl auf der Reise.

Auch Armenien war toll, die Partneragentur von Nelly ist zu empfehlen.

Alles in allem, jederzeit gerne wieder.

LG Bernd Stangl

Reinhard Paul | Österreich

Lieber Herr Heib,

gleich vorweg: Es war eine fantastische Reise mit vielen tollen Eindrücken und Erlebnissen. Wir haben es sehr genossen.

Die Organisation war sehr gut und Tiko hat sich sehr bemüht, allen unseren Wünschen nachzukommen. Durch den exzellenten Fahrer Asen, konnten wir alle Fährnisse umschiffen und kamen sogar heil über den Goderzi Pass, dessen Überquerung sehr schwierig war.

Alle Unterkünfte waren sehr gut, das Essen war immer köstlich, die persönlichen Begegnungen bei den Familienessen und den Familienhotels waren sehr nett.

Am besten hat mir Kachetien mit Alawerdi und Sighnaghi gefallen, dann natürlich der Tag am Kasbek, Swanetien als Ganzes und besonders Uschguli waren herrlich (auch mit dem Wetter hat da alles geklappt) sowie Dschawachetien war etwas ganz Besonderes, vor allem die tolle Flusslandschaft des Mtkwari und Wardsia. In Batumi hat es leider geregnet, sodass ein Bad im Schwarzen Meer noch warten muss.

Ich möchte mich auch ausdrücklich nochmals für die flexible Reisegestaltung und für die nicht im Reiseprogramm enthaltenen Extras bedanken (Telawi, Nationalpark in Dschawachetien).

Auch Armenien hielt mehrere Highlights für uns parat, u.a. der himmlische Gesang im Kloster Geghard oder Norawank (auch ein Extra, das Nelly einfach für uns "mitgenommen" hat) sowie die wunderbare Lichtwassershow in Erewan (gratis) mit Musik (u.a. Radetzkymarsch und Europahymne "Freude schöner Götterfunken" auf Deutsch (!)).

Aber es gab in allen Stationen tolle und einmalige Sehenswürdigkeiten, das würde jetzt den Rahmen sprengen.

Was kann verbessert werden: Kunstgeschichtliche und örtliche Kenntnisse waren manchmal nicht vorhanden. In Mosmieri war die Weinverkostung etwas geizig portioniert (dafür gab es dort das beste Chatschapuri).

Übrigens: Ein Highlight war auch der Qwewri-Töpfer in Kachetien! An der Grenze mussten wir zu Fuß die Länder wechseln, weil jeweils die eine oder andere Reiseleitung uns nicht bringen/abholen konnte.

Was würde ich anders machen: Mir mehr Zeit nehmen und dadurch nicht so viel Fahrtzeit haben und mehr in der Natur verbringen und wandern, besonders in den Bergen.

Aber generell: Das ist Jammern auf hohen Niveau. Ich würde die Reise jederzeit empfehlen!

Vielen Dank fürs Nachfragen, Herr Heib, und alles Gute für Sie persönlich!

Liebe Grüße aus Österreich

Reinhard Paul

Martin Kölle

Georgien-Armenien Reise im Mai

Das Programm war sehr anregend und hat uns viele Facetten der beiden Länder nahe gebracht. Besonders eindrucksvoll und horizonterweiternd waren die persönlichen Begegnungen, so der Abend bei der Familie des Ananuri-Ensembles am Aragwi-Fluss, bei dem Kwewri-Töpfer in Vardisubani und vor allem der bewegende Aufenthalt bei der Familie Tevdorashvili in Dschimiti. Die persönliche Zugewandtheit, die Tamada-Trinksprüche und die intensiven Gespräche mit Nino waren ein nachhaltiges Erlebnis und ein Höhepunkt der Reise.

Alle Wünsche und Anregungen vor Ort fanden umgehend Gehör. Als z.B. nach einer vom Straßenlärm etwas beeinträchtigten ersten Nacht im Hotel River Side ein Reisemitglied den Wunsch nach einem anderen Hotel äußerte, konnten wir unverzüglich das Hotel wechseln. Im Hotel Folk fühlten wir uns dann sehr wohl. Ein Kompliment für dieses prompte Entgegenkommen!

Wir lernten die georgische und armenische Küche in ihrer Vielfalt schätzen, fragten immer wieder auch nach den Rezepten (ich habe mir auch ein Buch über die georgische Küche gekauft). Die Einblicke in die Entstehung - Brotbacken und Formen der Khinkali, mit eigenen Versuchen - waren eine schöne Abrundung. Auch der hervorragende georgische und armenische Wein war eine Entdeckung!

Das Essen und Trinken in den Restaurants, mit einer schönen Bandbreite an leckeren Gerichten, haben wir sehr genossen. Die Bedienung war immer sehr freundlich und zuvorkommend.

Eindrucksvoll war oft die spektakuläre Lage der Unterkünfte, so in Stepanzminda mit Blick auf den Kasbek, in Sighnaghi mit herrlicher Aussicht auf den schneebedeckten Kaukasus und in der Nähe von Wardsia in einem romantischen Tal.

Die beiden Reiseführer trugen ganz wesentlich zu dem einzigartigen Reiseerlebnis bei. Dani Tabukashvili hat uns nicht nur durch ihre profunden Kenntnisse, sondern auch durch ihre Ausstrahlung und menschliche Wärme ihr Land nahe gebracht. Schnell stellte sich eine persönliche Beziehung und eine wohltuende vertraute Atmosphäre ein. In vielen anregenden Gesprächen erfuhren wir viel über Georgien und lernten Land und Leute lieben, ihre Begeisterung war ansteckend. Viel Spaß hatten wir bei der "Unterrichtsstunde" über die georgische Sprache und Schrift. Die Verbindung von Kompetenz und persönlicher Empathie machte die Reise zu einem ganz besonderen, wertvollen Erlebnis. Das habe ich bei einer geführten Reise noch nie so erlebt.

Auch unser liebenswerter Reiseführer in Armenien, Davit Ghazaryan, beeindruckte uns durch sein großes Wissen, das er sehr lebendig vermitteln konnte; auf alle Fragen ging er äußerst kundig ein. Nach anfänglicher Zurückhaltung entwickelte sich zwischen der Gruppe und Davit auch eine feine persönliche Vertrautheit und Nähe. In guten Gesprächen mit ihm über vielfältige Themen ist uns Armenien ans Herz gewachsen, seine Liebe zu seinem Land übertrug sich auf uns. Ich könnte mir für Armenien keinen besseren Reiseführer vorstellen.

Fazit: Die Reise nach Georgien und Armenien war eine überwältigende Erfahrung, die nachhaltig nachwirken wird. Wir waren uns in der Gruppe einig, dass es eine der schönsten, menschlich bereicherndsten Reisen war, die wir je erlebt haben. Neben der umsichtigen, hervorragenden Planung und Durchführung von Georgia Insight war der Schlüssel dafür die persönliche Begegnung mit zwei wunderbaren Menschen, unseren Reiseführern.