Kachetien

კახეთი Kakheti


Weinprovinz in Ostgeorgien

Kachetien, das Sonnenland im Herzen Georgiens, bildet das Zentrum einer jahrtausende alten Weinkultur. Hier stehen die meisten Ortsnamen als Markenname eines georgischen Weines. Jeder kachetische Bauer ist ein Winzer und keltert seinen eigenen Landwein. In tönernen Erdkrügen, den sogenannten "Kwewri" lagert der Wein oft jahrzehntelang im eigenen Weinkeller, dem "Marani", der heilige Ort in jedem Haus.

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Sehenswertes

Unsere Empfehlungen für Sie

Alawerdi Kathedrale

Größte Kathedrale Ostgeorgiens

Aus der Ebene des Alasanitals, inmitten der Weinbauregion Kachetien, erhebt sich die mächtige Kathedrale Alawerdi des heiligen Georg. Der gewaltige Kreuzkuppelbau ist 50 Meter hoch und umschlossen von einer Festungsmauer.

Alt-Schuamta Kloster

5.-7. Jahrhundert

Auf einer Waldlichtung liegt das Alt-Schuamta Kloster. Eine Kirche aus dem 5. Jh., dahinter eine kleine und große Kuppelkirche aus dem 7. Jh. mit Fresken aus dem 12. Jh. Etwas talwärts liegt das Nonnenkloster Neu- Schuamta aus dem 16. Jh., bedeutendes Beispiel der ostgeorgischen Ziegel-Architektur.

Bodbe Kloster

Das Bodbe Kloster ist ein idyllisches Nonnenkloster in der Nähe von Sighnaghi. Hier befindet sich das Grab der Heiligen Nino, die in ganz Georgien als Missionarin verehrt wird.

Tipp: Bei genügend Zeit kann man über einen schmalen Pfad in unzähligen Stufen etwa 1km den Berg hinab zu einer heiligen Quelle pilgern, um die sich zahlreiche Legenden ranken. Eine rituelle Waschung oder das Trinken des Wassers soll Krankheiten heilen oder Fruchbarkeit bringen. Im Sommer kommen hier viele Einheimische mit ihren Kindern her.

David Garedschi Kloster

engl. Davit Gareji

Höhlenkoster aus dem 6. Jahrhundert

Der Klosterkomplex David Garedschi liegt in Steppenwüste Garedscha an der Grenze zu Aserbaidschan und erstreckt sich über eine Länge von 25 km. In dieser Einöde entwickelte sich ab dem 6. Jahrhundert ein reges und überaus fruchtbares Klosterleben. Fern vom dogmatischen Einfluss aus Byzanz entwickelte sich hier im 10. Jahrhundert eine eigene Malschule, wovon einige Fresken im Udabno Kloster erhalten sind, faszinierend schön durch ihren linearen Stil und lichte Farbkomposition.

Gremi Burgkirche

16. Jahrhundert

Schon von weitem sichtbar erhebt sich die mächtige Erzengelkirche von Gremi, im Hintergrund erhebt sich der schneebedeckte Kaukasus. Die kleine Stadt Gremi, spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des mittelalterlichen Georgiens als Hauptstadt von Kachetien im 16.-17. Jh. Sie war nicht nur Residenz der Könige von Kachetien sondern auch ein großes Handelszentrum und die letzte christliche Bastion im Osten.

Ikalto Kloster

Iqalto

8. Jahrhundert

Das Ikalto Kloster ist in zweifacher Hinsicht bedeutend, architektonisch und kulturell. Es befinden sich hier die Ruinen der Akademie von Ikalto aus dem 9. Jahrhundert, ein bedeutendes Kulturzentrum. Die Akademie wurde fast zeitgleich mit der Akademie von Gelati und der Universität von Bologne nach dem Vorbild der Akademie von Konstantinopel gegründet und war eine der ältesten Universitäten der Welt. Bereits im 9. Jahrhundert wurde in Ikalto auch Weinbau und Weinkultur unterrichtet.

Nekressi Kloster

engl. Nekresi

4. bis 6. Jahrhundert

Aus dem weiten, flachen Alasanital erhebt sich unvermittelt ein steiler Bergrücken. Dort oben, völlig abgeschieden, liegt der  Klosterkomplex Nekressi. An Tagen mit wenig Besuchern ist dieser Ort einer der stimmungsvollsten in Georgien. Hier bifindet sich die älteste erhalten gebliebene Kirche Georgiens, eine kleine Basilika aus dem 4. Jahrhundert, noch im Stil zoroastrischer Feuertempel erbaut.

Ninozminda Kirche

engl. Ninotsminda

6. und 16. Jahrhundert

Etwa 40km von Tbilissi entfernt liegt die Ruine der Kirche Ninozminda, einer der ersten Zentralbauten mit kreuzförmigem Grundriss aus dem 6. Jahrhundert. Neben der Kirche befindet sich ein viergeschossiger Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert, ein typisches Beispiel für die Architektur des Spätfeudalismus in Georgien.

Sighnaghi

Historisches Städtchen

Im Herzen der Weinbauprovinz Kachetien, am Rande der Alasaniebene liegt das uralte Städtchen Sighnaghi. Bemerkenswert ist die gewaltige Festungsmauer mit 23 Türmen, errichtet im 18. Jh. unter dem König Erekle II., sie gilt als eine der längsten erhalten gebliebenen Mauern aus dem Mittelalter. Vom Stadtrand eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf das Alasani Tal und die kaukasischen Berge in Richtung Dagestan. Sighnaghi ist eine der kleinsten Städte Georgiens, und wurde grundlegend restauriert. Die Häuser, sind alle in typisch ostgeorgischem Stil gebaut.

Telawi

engl. Telavi

Verwaltungszentrum von Kachetien

Am Alasani Fluss liegt die kachetische Stadt Telawi, bekannt für Weinbau und Weinherstellung. Erstmals wurde Telawi im 2. Jahrhundert auf einer Weltkarte markiert. Im 9. Jahrhundert wurde Telawi Hauptstadt des Königreichs Kachetien-Heretien. Direkt an der Seidenstraße gelegen, blühten hier Handel und kulturelles Leben.

Zinandali Fürstenresidenz

Weingut aus dem 19. Jahrhundert

Mitten in der ostgeorgischen Provinz Kachetien schuf Fürst Tschawtschawadse im 19. Jahrhundert ein Zentrum europäischer Aufklärung. Als Erster stellte er in Georgien Wein nach europäischem Verfahren her und begründete damit einen der bekanntesten georgischen Markenweine. Er befreite seine Arbeiter von der Leibeigenschaft und kämpfte für eine gerechtere Gesellschaft. Hier verkehrte der russische Diplomat und Schriftsteller Alexander Gribojedow und verliebte sich in die Prinzessin Nino Tschawtschawadse, seine spätere Frau.

Reisen

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Wichtiger Hinweis: Georgien ist ein kleines Land mit viel und zunehmender Beachtung aber wenig touristischer Infrastruktur, die Kapazitäten sind sehr begrenzt. Unsere Angebote gelten für eine Dauer von 14 Tagen. Das erste Angebot und eine Bearbeitung (geringfügige Änderungen) arbeiten wir selbstverständlich kostenlos für Sie aus. Für weitere Ausarbeitungen oder erneuter Prüfung der Kapazitäten erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 50 Euro. Für jede weitere Ausarbeitung 20 Euro.