Georgien Reise
Fotoreise Georgien 16 Tage | Zwischen Orient und Okzident
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Fotoreise Georgien 16 Tage | Zwischen Orient und Okzident
Diese Tour hat den Schwierigkeitsgrad 2 (Entspannt)
Unsere Touren sind erprobt und alle auch für ältere oder unerfahrene Reisende gut zu bewältigen. Zur besseren Einschätzung haben wir jede Tour mit einem Schwierigkeitsgrad versehen von 1 (sehr leicht) bis 5 (sehr anspruchsvoll):
1 - Für jeden geeignet (Urlaub)
Sehr entspannt, je nach Programm kleine Spaziergänge und Stadtführungen enthalten. Autofahrten auf gut ausgebauten Straßen und Besichtigungen auf befestigten Wegen.
Schuhe: bequeme Laufschuhe
2 - Entspannt (Rundreisen, Kulturreisen)
Enthält Autofahrten teils auf offroad Straßen, erfordert Trittsicherheit und Freude an der Natur. Kleine Wanderungen bis zwei Stunden.
Schuhe: bequeme Laufschuhe mit Profil
3 - Mittelschwer (Wanderreisen)
längere Wanderungen in unbefestigtem Gelände, erfordert gesunde Kondition, Trittsicherheit und Wandererfahrung.
Schuhe: knöchelhohe, bequeme Wanderschuhe mit Profil
4 - Anspruchsvoll (Bergtrekking)
Sie benötigen sehr gute Kondition und Durchhaltevermögen. Anstrengende Passüberquerung in schwierigem Gelände, Wanderungen bis 10 Stunden.
Schuhe: bequeme Wanderstiefel (für felsigen Untergrund) mit Profil
5 - Für Profis (Bergsteigen)
Sie benötigen ausgezeichnete Kondition, Bergerfahrung, Teamgeist und Bereitschaft, sich den erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen anzupassen.
Schuhe: Wanderschuhe, Bergstiefel, Steigeisen
Fragen zur Reise?
Geführte Fotoreise für Hobbyfotografen in kleiner Gruppe (max. 5 Teilnehmer) durch Georgien, ein Land am Schnittpunkt zwischen Orient und Okzident.
Im ersten Teil geht es in den Großen Kaukasus: In die abgelegene Bergregion Tuschetien, berühmt für ihre archaischen Wehrtürme sowie entlang der Heerstraße zum Kasbek, den legendären Berg des Prometheus. Der zweite Teil führt nach Westgeorgien, in den sowjetischen Badekurort Zkaltubo und die Seilbahnstadt Tschiatura, beides beliebte Lost Places und ein Paradies für jeden Fotografen. Die Reise beginnt und endet in der Hauptstadt Tbilissi.
Begleitet von einem lokalen deutschsprachigen GEORGIA INSIGHT Reiseleiter sowie dem Hamburger Fotografen und Fotoreferenten Armin Schmolinske - BingShiLing Fotoreisen
Höhepunkte der Reise
- Multikulturelle Hauptstadt Tbilissi
- Archaische Bergregion Tuschetien
- Lost Places von Zkaltubo
- Seilbahnstadt Tschiatura
- Exklusive Reisegruppe - max. 5 Teilnehmer
Reiseleitung
Reiseprogramm
- 1Zwischen Orient und Okzident
Tbilissi Altstadt, Betlemi & Sololaki Viertel - 2Alte Hauptstadt Mzcheta
Dschwari Kloster, Swetizchoweli Kathedrale, Schiomghwime Kloster - 3Die Georgische Heerstraße
Ananuri, Stepanzminda, Zdo - 4Zum Berg des Prometheus
Gergeti Kloster, Trusso Tal - 5Entlang der alten Seidenstraße
Gori, Ateni - 6Kutaissi - Landeort der Argonauten
Uplisziche, Kutaissi - 7Seilbahnstadt Tschiatura
Tschiatura, Kazchi Säulenkloster - 8Ehemaliger Kurort Zkaltubo
Zkaltubo, Renegade Tea Estate - 9Lost Places von Zkaltubo
Zkaltubo - 10Freier Nachmittag in Tbilissi
Tbilissi - 11Die Bergregion Tuschetien
Alwani, Abano Pass, Omalo - 12Bergdörfer Schenako und Diklo
Omalo, Schenako, Diklo - 13Dartlo, Parsma, Girewi
Dartlo, Parsma, Girewi - 14Maria Himmelfahrt - Feierlichkeiten & Traditionen
Dartlo, Dano, Kwawlo - 15Gomezari Tal
Botschorna, Alwani - 16Tagesgestaltung nach Wünschen der Teilnehmer
Rückfahrt nach Tbilissi, freier Nachmittag
Ankunft in Tbilissi
Empfang am Flughafen und Transfer ins Hotel.
Fahrt: 20 km, ca. 30 Min.
Übernachtung in Tbilissi Hotel Old Kopala
Die Übernachtung am Tag vor der Reise ist ab 15:00 Uhr reserviert und im Preis enthalten. Da die meisten Flüge in Tbilissi am frühen Morgen landen, können Sie auf diese Weise schon mal im Hotel einchecken und noch ein paar Stunden ausruhen, bevor es losgeht. Sollten Sie früher anreisen, muss eine Zusatzübernachtung gebucht werden.
1Zwischen Orient und Okzident
Tbilissi Altstadt, Betlemi & Sololaki Viertel
Streifzug ins Betlemi Viertel, eines der ältesten Viertel der Stadt. Hier lebten seit dem 19. Jahrhundert jüdische Handwerker, persische Händler sowie eine bunte Mischung verschiedenster Nationalitäten. Es geht über schmale Treppen den Betlemi Ascent hinauf, vorbei an der Jumah Moschee bis zum Aussichtsplateau der Betlemi Kirche. Von hier bietet sich ein herrlicher Blick über die Stadt. Die unterschiedlichen religiösen Tempel: Moscheen, Synagogen, mehrere georgisch-orthodoxe Kirchen, eine armenische und eine katholische Kirche zeugen vom Jahrhunderte langen friedlichen Zusammenleben der Menschen. Die Jumah Moschee ist eine der ganz wenigen Moscheen, die von Schiiten und Sunniten gemeinsam genutzt wird.
Der zweite Teil der Tour führt ins Sololaki Viertel. Zahlreiche Jugendstilhäuser erzählen von der mondänen Lebensweise der Tifliser Oberschicht des 19. und 20. Jahrhunderts. Schmiedeeiserne Balkone, großzügige Treppenaufgänge und reichverzierte Türen sind größtenteils noch nicht restauriert und ermöglichen so einen lebendigen Eindruck des Prunks und Reichtums jener Zeit. Namhafte Industrielle und Künstler haben hier ihre Spuren hinterlassen. Viele Wohnhäuser sind überdies stumme Zeugen der dramatischen Ereignisse während der Sowjetisierung Georgiens.
Abendessen in einem traditionellen Restaurant.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Tbilissi Hotel Old Kopala
2Alte Hauptstadt Mzcheta
Dschwari Kloster, Swetizchoweli Kathedrale, Schiomghwime Kloster
Fahrt in die historische Hauptstadt Mzcheta an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße, die seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.
Malerisch liegt die Kreuzkirche Dschwari (7. Jh.) auf einem Bergrücken. Wie ein Kristall scheint sie sich aus dem Felsen zu erheben und gilt als vollkommenstes Beispiel frühchristlicher Kirchen vom Typ des „croix libre“. Die Swetizchoweli Kathedrale (11. Jh.) im Zentrum von Mzcheta ist das Herz und die Seele Georgiens, hier nahm das Christentum seinen Anfang, wie zahlreiche nahegelegene Kirchen und Kapellen aus den frühesten Jahrhunderten bezeugen.
Fahrt ins Höhlenkloster Schiomghwime, eines der ältesten Klöster Georgiens. Die Kreuzkuppelkirche Johannes des Täufers (6. Jh.) ist tief in den Felsen hineingebaut und der ganze Ort von nahezu paradiesischer Unberührtheit.
Aufstieg (ca. 20 Minuten) zur Schiomghwime Kapelle auf einem Bergrücken, von wo sich ein herrlicher Blick auf das in die Felsen eingebettete Klosterensemble sowie das Mtkwari Tal in beide Richtungen bietet.
Abendessen im Familienweingut Napheri. Hier baut der Winzer Levan Kbiltsetskhlashvili lokale Rebsorten an und stellt Bio-Weine nach georgischer Methode her. Georgischer Supra inkl. Weinverkostung.
Fahrt: ca. 80 km, ca. 1,5 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen inkl. Weinverkostung
Übernachtung in Tbilissi Hotel Old Kopala
3Die Georgische Heerstraße
Ananuri, Stepanzminda, Zdo
Fahrt entlang der Georgischen Heerstraße in den Großen Kaukasus. Der uralte Karawanenweg verband den Norden mit dem Orient und wurde schon vom griechischen Geographen Strabo erwähnt. Aufgrund seiner strategischen Bedeutung galt die Verbindungsstraße dem russischen Zarenreich als "Tor zum Orient". Zur Verteidigung entstanden mehrere Festungsanlagen. Besuch der ornamentreichen Wehrkirche Ananuri (17. Jh.), am türkisblauen Schinwali Stausee. Kurzer Stopp am Sowjetischen Aussichtsplateau mit besonderen Mosaiken und dem Kreuzpass auf 2.395m und Weiterfahrt bis Stepanzminda.
Am Nachmittag Spaziergang in das uralte Bergdorf Zdo, eindrucksvoll auf einem steilen Felsrücken gelegen. Durch seine abgelegene Lage, blieb es weitgehend vom Tourismus verschont und vermittelt einen sehr authentischen Eindruck von der Lebensweise der Bergbewohner.
Zum Abschluss noch ein Abstecher den Fluss Tergi (Terek) entlang bis zur russischen Grenze, in die legendäre Dariali Schlucht, die seit Jahrtausenden umkämpfte "Pforte in den Norden", bei den Griechen als "Tor zur Unterwelt" bekannt.
Fahrt: ca. 170 km, 4 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Stepanzminda
4Zum Berg des Prometheus
Gergeti Kloster, Trusso Tal
Bei gutem Wetter bietet sich von Stepanzminda aus ein herrlicher Blick auf den Berg Kasbek im ersten Morgenlicht. Frühes Aufstehen lohnt sich, denn oft zeigt sich der Berg nur wenige Minuten, bevor er sich wieder in Wolken hüllt.
Nach dem Frühstück Aufstieg (ca. 3 Std.) zur Wallfahrtskirche Zminda Sameba - Gergeti Kloster auf 2.170m vor dem spektakulären Panorama des Gletscherriesen. Hier wurde der Sage nach Prometheus angeschmiedet, zur Strafe, weil er den Menschen das Feuer gebracht hat.
Am Nachmittag Fahrt ins unbekannte Trussotal.
Fahrt: ca. 70 km, 2,5 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Stepanzminda
5Entlang der alten Seidenstraße
Gori, Ateni
Fahrt aus der Kasbekregion Richtung Westen entlang eines Zweigs der alten Seidenstraße über Gori bis in das Dorf Ateni.
Besichtigung der Atenis Sioni Kirche (7. Jh.) Abendessen inkl. Weindegustation im idyllisch gelegenen Weingut von Nika Vacheishvili, der auf historischen Terrassen alte endemische Rebsorten kultiviert und zu hochwertigen Weinen verarbeitet.
Fahrt: ca. 200 km, 4 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Ateni Nika Vacheishvilis Marani
6Kutaissi - Landeort der Argonauten
Uplisziche, Kutaissi
Nach dem Frühstück Fahrt zur antiken Höhlenstadt Uplisziche. Am breiten Flusstal des Mtkwari (deutsch: Kura) gelegen, zeugen bizarre Felsruinen von der einstigen Größe und Bedeutung des Handelsstützpunkts. Am Karawanenweg gelegen, war sie Jahrhunderte lang einer der wichtigsten Umschlagplätze für die begehrten Waren aus Ost und West.
Weiterfahrt in die westgeorgische Hauptstadt Kutaissi. Je nach Wetterlage und Wunsch der Teilnehmer verschiedene Fotostopps an Kirchen, Straßenständen und Backstuben.
Am Abend ein erster Spaziergang zur Bagrati Kathedrale (11. Jh.) von wo sich ein schöner Blick auf Kutaissi bietet.
Fahrt: ca. 160 km, 2,5 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Kutaissi
7Seilbahnstadt Tschiatura
Tschiatura, Kazchi Säulenkloster
Fahrt in die nahegelegene Industriestadt Tschiatura, bedeutend durch den seit 1877 betriebenen Abbau von Manganerz - 40 Prozent des weltweit abgebauten Manganerzes wurde hier gewonnen. Eine Besonderheit sind die Tschiatura Seilbahnen, die in den 50er Jahren errichtet wurden und sich kreuz und quer über die Stadt ziehen. Die Originalgondeln sind seit 2019 nicht mehr im Einsatz. Die Hauptlinien wurden komplett saniert und seit 2021 sind die neuen Gondeln in Betrieb. Auf einer Strecke von 3,5 Kilometer sind sie die schnellsten und praktischsten Fortbewegungsmittel für die Bewohner.
Am Rückweg noch ein kleiner Abstecher zum Kazchi Mönchskloster (5.-6. Jh.), dessen Kirchlein spektakulär auf einer 40 Meter hohen Felssäule thront und über eine Leiter bestiegen wird (Zugang nur für Mönche erlaubt).
Fahrt: ca. 150 km, 3 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Kutaissi
8Ehemaliger Kurort Zkaltubo
Zkaltubo, Renegade Tea Estate
Nicht weit von Kutaissi entfernt - in landschaftlich schönster Gegend - liegt der zu Sowjetzeiten berühmte Kurort Zkaltubo. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kollabierte auch der Heilungstourismus und die Sanatorien verfielen. 1992/93 wurden die Gästehäuser zum Auffanglager für Tausende von Flüchtlingen des Bürgerkriegs um die Region Abchasien. Erst vor wenigen Jahren konnten die ersten Hotels wiedereröffnen. Gleichzeitig sind die verlassenen Prunkbäder ein Hotspot für Lost Places Fotografen.
Unterwegs Besuch des Teebetriebs Renegade Tea Estate, Gelegenheit die Teepflücker bei der Arbeit zu fotografieren, Führung durch die Betriebsstätte und anschließend Tee-Degustation.
Fahrt: ca. 15 km, 20 Min.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Zkaltubo Legends Resort
9Lost Places von Zkaltubo
Zkaltubo
Der Tag steht zur freien Verfügung. Verschiedene ehemalige Sanatorien und Hotels können besichtigt und fotografisch erkundet werden. Hier verkehrte die Elite der Sowjetunion, feierte wilde Feste und erholte sich in den Thermalquellen der Stadt. Die riesige, prachtvolle Parkanlage, die endlosen gläsernen Korridore und die imposanten, wenn auch zerfallenen Fassaden sind Zeugnisse dieser Zeit und bieten einen einzigartigen Einblick in ein vergangenes Kapitel der georgischen Geschichte.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Zkaltubo Legends Resort
10Freier Nachmittag in Tbilissi
Tbilissi
Rückfahrt nach Tbilissi. Unterwegs Gelegenheit einen Kwewri Töpfer im Dorf Makatubani zu besuchen.
Freier Nachmittag in Tbilissi.
Fahrt: ca. 260 km, 4 Std.
Verpflegung: Frühstück
Übernachtung in Tbilissi Hotel Kisi
11Die Bergregion Tuschetien
Alwani, Abano Pass, Omalo
Von Tbilissi geht es über das Gombori Gebirge mit dem Geländewagen nach Alwani und offroad ins tuschetische Bergland. Fahrt über den Abano Pass, den höchsten befahrbaren Pass in Georgien auf 2.926m mit atemberaubendem Blick nach Tuschetien im Norden sowie ins Alasanital in Kachetien Richtung Süden. Weiterfahrt bis ins Verwaltungszentrum Omalo. Besuch des Ethnographischen Museums und der Wehrfestung von Kesselo.
Fahrt: ca. 200 km, ca. 5 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Omalo
12Bergdörfer Schenako und Diklo
Omalo, Schenako, Diklo
Fahrt ab Omalo eine steilen Serpentinstraße hinauf ins hochgelegene Dorf Schenako, wo sich eine der wenigen Kirchen Tuschetiens befindet. Kleiner Rundgang zur Besichtigung der alten Wohnhäuser aus Schiefer-Trockenbau mit ihren hübschen hölzernen Balkonen, die im 19. Jh. in Tuschetien Mode wurden und inzwischen als tuschetischer Stil gelten. Weiterfahrt in das letzte Dorf Diklo. Kleine Wanderung (ca. 2-3 km) zur alten Diklo Festung, die spektakulär auf einem steilen Felsvorsprung thront, mit Blick in die weite Schlucht und dahinter auf die gewaltige Bergkette des Großen Kaukasus, die natürliche Grenze zu Dagestan. Einer Legende nach haben hier einst sechzehn tapfere Krieger die Festung zwei Wochen lang gegen tausend Nordkaukasier verteidigt.
Fahrt: ca. 20 km, ca. 1 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Omalo
13Dartlo, Parsma, Girewi
Dartlo, Parsma, Girewi
Fahrt ins Tal des Pirikita-Alasani bis nach Dartlo. Erkundung der historischen Siedlung mit ihren zahlreichen mittelalterlichen Wehrtürmen und sehr schön restaurierten Wohnhäusern, alles im Schiefer-Trockenbau. Bei einem aufmerksamen Rundgang kann man an den eingearbeiteten Fluss-Steinen über den Tür- und Fensteröffnungen uralte Piktogramme entdecken, deren Bedeutung vielfach noch im Dunkeln liegen.
Am Nachmittag Weiterfahrt in das Dorf Parsma. Rechter Hand liegen mächtige Bergketten, die natürliche Grenze zu Tschetschenien. Bei genügend Zeit Weiterfahrt bis ins letzte tuschetische Dorf Girewi. Hier endet die Straße und nur ein Hirtenpfad bildet die Verbindung zur benachbarten Region Chewsuretien.
Fahrt: ca. 15 km, 1,5 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Dartlo
14Maria Himmelfahrt - Feierlichkeiten & Traditionen
Dartlo, Dano, Kwawlo
Am 28. August ist gemäß dem orthodoxen Kalender Maria Himmelfahrt, in Georgien einer der höchsten Feiertage. Besonders in den Bergregionen finden an diesem Tag wichtige traditionelle Festivitäten statt. Gelegenheit die archaischen Traditionen der Tuschen zu erleben und fotografisch einzufangen.
Optional: Aufstieg ca. 45 Min zu den Siedlungen Dano und Kwawlo hoch über dem Alasani Fluss, ebenfalls mit sehr schön erhaltenen, charakteristischen Wehrtürmen.
Fahrt: ca. 7 km, ca. 25 Min.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Dartlo
15Gomezari Tal
Botschorna, Alwani
Fahrt ins Gomezari Tal, das im vorderen Tuschetien weitgehend parallel zum Pirikita Alasani Tal verläuft. Erster Stopp in Botschorna auf 2.350m Höhe. Normalerweise kommen die Tuschen nur im Sommer in ihre Dörfer und kehren im Herbst zurück ins Tal. Aber einer der Dorfbewohner verbringt wie früher auch die Wintermonate im Dorf, wodurch Botschorna offiziell als die höchstgelegene Siedlung Europas anerkannt wurde (Das nächsthöchste Dorf ist Uschguli in Swanetien auf 2.200m). Weiterfahrt entlang der Bergflanke mit spektakulären Ausblicken. Ziel ist das Bergdorf Dotschu, das sich regelrecht in den Felshang schmiegt und sowohl von oben als auch von unten nur über einen sehr steilen Pfad erreichbar ist. Hier finden sich die Reste zahlreicher Wohn- und Signaltürme sowie mehrstöckige Wohnhäuser.
Rückfahrt über Omalo und den Abano Pass nach Alwani.
Fahrt: ca. 95 km, 4 Std.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Alwani
16Tagesgestaltung nach Wünschen der Teilnehmer
Rückfahrt nach Tbilissi, freier Nachmittag
Am Vormittag Rückfahrt nach Tbilissi. Unterwegs Besichtigung der Alawerdi Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, der größten Kirche Ostgeorgiens.
Am Nachmittag besteht noch ein letztes Mal die Möglichkeit, die Stadt selbständig zu erkunden oder letzte Einkäufe zu erledigen. Als Abschluss der Reise gemeinsames Abschiedsabendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant in Tbilissi.
Beide Reisebegleiter stehen auch an diesem Tag zur Verfügung, sodass der Ablauf ganz nach Wünschen sowie abhängig von Wetter und persönlichen Bedürfnissen gestaltet werden kann.
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
Übernachtung in Tbilissi Hotel Kisi
Abschied von Georgien
Transfer zum Flughafen voraussichtlich am frühen Morgen.
Leistungen
Transfer:
- Alle Transfers laut Programm in komfortablem Kleinbus
- Flughafentransfer 2x
Reiseleitung:
- Fotoreferent Armin Schmolinske - BingShiLing Fotoreisen
- Deutschsprachige GEORGIA INSIGHT Reiseleitung
Unterkunft:
- Tbilissi, Hotel**** 5x
- Omalo, Guesthouse 2x
- Dartlo, Guesthouse 2x
- Alwani, Guesthouse 1x
- Stepanzminda, Guesthouse 2x
- Ateni, Familienweingut 1x
- Kutaissi, Hotel*** 2x
- Zkaltubo, Spa Hotel 2x | Legends Resort
Alle Zimmer sind mit eigener Dusche/WC. Die genannten Hotels können sich kurzfristig ändern. In diesem Fall buchen wir eine Unterkunft der gleichen Kategorie.
Verpflegung:
- tägl. Frühstück, 15x Abendessen
- 1x Weinverkostung an Tag 2
- eine Flasche Wasser 0,5 l pro Tag
Eintritte:
- laut Programm
Zusatzleistungen
- Weitere Übernachtungen in Tbilissi:
Doppelzimmer ca. 45-50 € pro Nacht, pro Person
Einzelzimmer ca. 75-80 € pro Nacht
Nicht enthaltene Leistungen
- Flug
- Reiseversicherung
- Alkoholische Getränke außer Degustationen laut Programm
- Trinkgeld
Praktische Infos zur Reise
Wetterbedingte Programmänderungen sind vorbehalten!
Das Programm ist bewusst so gestaltet, dass es ausreichend Raum für eigene Entdeckungen und auch mal spontane Änderungen lässt.
Fotografieren, das bedeutet, das Motiv mit dem Kopf, dem Auge und dem Herzen ins Visier zu nehmen.
Henri Cartier-Bresson, französischer Streetfotograf
WICHTIG: Die im Programm genannten Programmpunkte werden nicht abgehakt sondern sollen einen groben Anhaltspunkt geben, was an den jeweiligen Tagen für Aktivitäten möglich sind. Je nach Interesse der Gruppe, unerwarteten Motiven und Lichtverhältnissen kann es zu entsprechenden Programmänderungen kommen.
Bildbesprechung
Bildbesprechung am Abend ist möglich aber nicht verpflichtender Bestandteil des Abends.
Bei Interesse empfehlen wir, den Fotografen bereits im Vorfeld anzuschreiben, um sich persönlich über Fragen zur Fotoausrüstung und den zu erwartenden Aktivitäten auszutauschen.
Lost Places
Die genannten Locations waren zum Zeitpunkt der Reiseplanung zugänglich, das kann sich jedoch kurzfristig ändern. Hier sorgen wir immer für interessante Alternativen, die zu genüge vorhanden sind.
Eigene Gefahr
Das Betreten der "Lost Place" Gebäude (evt. Treppen ohne Geländer, Löcher in den Böden) sowie des unwegsamen Gelände geschieht auf eigene Gefahr!!
Einreise
Für Einreisende aus EU–Staaten und der Schweiz ist kein Visum erforderlich. Sie benötigen einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mind. 6 Monate gültig ist. (Bei Direktflügen reicht für deutsche Staatsbürger auch der Personalausweis.).
WICHTIG: Ab 2026 ist für die Einreise der Nachweis einer gültigen Kranken- und Unfallversicherung erforderlich, in englischer (oder georgischer) Sprache. Mehr Infos
Einzelzimmer
Einzelzimmer sind grundsätzlich überall möglich, wir empfehlen trotzdem eine zeitige Anmeldung, vor allem bei Reisen in der Hochsaison.
Einzelzimmer Bergregionen
Einzelzimmer in den Bergregionen sind nur begrenzt verfügbar. Wir empfehlen eine zeitige Buchung.
Kleidung
Für die Wanderungen reichen bequeme feste Schuhe mit Profil aus. In manchen Klöstern gelten strenge Kleidervorschriften, dafür benötigen die Damen ein Tuch und einen Rock, der über das Knie reicht, die Herren Hosen bis übers Knie und ein T-Shirt über die Schultern. Für Restaurantbesuche empfiehlt es sich, etwas Ordentliches dabei zu haben, Georgier gehen grundsätzlich sehr gepflegt aus.
Lange Fahrten
Einige Tagesabschnitte beinhalten längere Autofahrten. Diese sind aber immer sehr abwechslungsreich mit ausreichend Pausen für Fotos und Picknick.
Sicherheit
Es empfiehlt sich, sein Geld am Körper zu tragen, an öffentlichen Plätzen sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt zu lassen und beim Wechseln und Bezahlen den Betrag vorher auszurechnen und das Rückgeld nachzuzählen.
Trinkgeld
Unterkunft
In Tbilissi übernachten Sie in einem 3-4 Sternehotel, auf dem Land meist in familiengeführten Hotels, in abgelegenen Regionen in Privatunterkünften. Wir wählen alle Unterkünfte sorgfältig und nach persönlicher Prüfung aus. Beachten Sie trotzdem, dass sich der Standard nicht immer mit Westeuropa vergleichen lässt.
Unterkunft in den Bergregionen
In den Bergregionen übernachten Sie in einfachen Privatquartieren, meistens teilen sich zwei Personen ein Zimmer und manchmal mehrere Zimmer ein Bad.
Wetter
Juni bis August kann es im Flachland bis zu 35 Grad heiß werden, Sonnenschutz, Kopfbedeckung und Sonnencreme sind unbedingt erforderlich. In den Bergregionen liegen die Temperaturen bei 20-25 Grad, am Abend kühlt es im Gebirge auf mind. 15-10 Grad ab. Warme Jacke, Kopfbedeckung und guter Schlafsack (beim Trekking) sind auf jeden Fall zu empfehlen.
Wichtige Hinweise
Der Tourismus in Georgien ist noch relativ jung und lässt sich nicht mit anderen europäischen Ländern vergleichen. Wir wählen alle Restaurants und Unterkünfte sorgfältig aus und legen Wert auf Authentizität und die Möglichkeit, einen Einblick ins echte Leben zu erhalten. Für erforderliche Programmänderungen bitten wir um Verständnis.
Zusätzliche Fragen
Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Reiseinfos und FAQs. Sollten Sie dennoch Fragen haben, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an. Alle Mitarbeiter sprechen Deutsch und stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Weiter zum Kontaktformular
Buchung & Preise
Zum Festtermin buchen?
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Festpreis unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer.
| Termin | Leitung | Teiln. | Preis | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Termin: 15.08.2026 - 30.08.2026 |
Armin Schmolinske
|
Teilnehmer: 4 - 5 | Preis: 3.997 € |
Preisliste für Privatreisen
Alle Reisen aus unserem Programm können Sie zu Ihrem Wunschtermin als Privatreise buchen.
Alle Preise inkl. Doppelzimmer