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Kurzreise Waschlowani 3 Tage
Dauer: 3 Tage / 2 Nächte
Reiseleitung: Deutschsprachig
Verpflegung: Halbpension
Schwierigkeit: 3

mittelschwer, mit Wanderungen bis zu 6 Stunden

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Der 1935 gegründete Waschlowani Nationalpark ist ein streng geschütztes Gebiet. Er befindet sich am südöstlichsten Teil Georgiens an der Grenze zu Aserbaidschan und zeichnet sich durch sehr trockenes Klima und einzigartige Felsformationen aus. Eine Besonderheit sind die wilden Pistazienwälder, die während der Blüte aussehen wie Apfelbäume. Waschlowani bedeutet Apfelgarten.


Höhepunkte der Reise

  • Nationalpark Waschlowani
  • Midschniskure Tal
  • Schwalbenstadt & Muschelschlucht
  • Tschatschuna Reservat
  • Tachti Tepas Minivulkane
  • Granatapfelroute über den Schwarzen Berg

Reiseprogramm

1Tschatschuna Reservat & Tachti Tepas Vulkane

Tschatschuna Reservat, Tachti Tepas Schlammvulkane, Burgruine von Chornabudschi

Fahrt (ca. 2 Std.) ins Tschatschuna (engl. Chachuna) Reservat am Iori Fluss, einem der bekanntesten Vogelschutzgebiete des Kaukasus. Man findet hier 82 Vogelarten, zehn davon stehen auf der Roten Liste. Mit etwas Glück sieht man hier Bartgeier und Kaiseradler kreisen.

Kurz hinter Dedopliszkaro beginnt schon die Halbwüstenlandschaftmit ihrer speziellen Flora und Fauna. Ein besonderes Gewächs sind die wilden Pistazienbäume, die aufgrund ihrer schirmartigen Struktur ein eigenes Ökosystem geschaffen haben.

Fahrt vorbei am Dali Stausee und offroad weiter zu den Tachti Tepas Schlammvulkanen, ein ganz außergewöhnliches Naturdenkmal. Sie liegen auf einem kleinen Plateau, von einer weißlichen Lehmschicht bedeckt. Es handelt sich um etwa 25 aktive Minivulkane, die bei einem vermutlichen Alter von 2 Millionen Jahren noch immer ununterbrochen brodeln, dampfen und schmatzend kleine Mengen Schlamm und Erdöl ausspucken. Es ist, als befände man sich auf einem anderen Planeten. Bei den Substanzen handelt es sich aber nachweislich um gesundheitlich unbedenkliches Gas und Erdöl. Rückfahrt nach Dedopliszcharo (ca. 2 Std.).

Je nach Zeit Fahrt zur mittelalterlichen Burgruine von Chornabudschi (engl. Khornabudji). Der Weg führt durch einen kleinen Wald auf einer unbefestigten Straße. Im Sommer sieht der dicht überwachsene Weg aus, als wäre er ein natürlicher Tunnel. Aufstieg zur Festung und Gelegenheit, tief in die regionale Kulturgeschichte einzutauchen. Die Ursprünge der Siedlung reichen bis in die vorchristliche Zeit zurück. Die Festung wurde im 5. Jh. von Tbilissis Stadtgründer Wachtang Gorgassali errichtet. Im 12. Jh. wurde die Festung erneut ausgebaut und entwickelte sich während des Goldenen Zeitalters unter Königin Tamara zu einer blühenden Handelsstadt. Von hier oben bietet sich ein atemberaubender Blick auf das Alasani Tal und den östlichen Großen Kaukasus. Zahlreiche Greifvögel können beobachtet werden, ganz in der Nähe liegt die berühmte "Adlerschlucht", ein Hotspot für brütende Greifvögel.

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen
Übernachtung in Dedopliszkaro

2Waschlowani Nationalpark - Midschniskure Tal

Dedopliszcharo - Midschniskure

Fahrt ab Dedopliszkaro zu einer der spektakuläresten Routen Georgiens. Die weite flache Ebene fällt hier plötzlich wie ein schwerer Vorhang mehr als 100 Meter steil hinunter. Das Licht und Schattenspiel auf den faltigen Felsen der Waschlowani Berge ist atemberaubend.

Abstecher in die Pantitschara Schlucht, deren steile Klippen auf beiden Seiten wie eine gewaltige Festung wirken, bis zur sogenannten "Schwalbenstadt", eine Felswand, an der große Kolonien von Schwalben nisten. Picknick und kleiner Spaziergang in eins der Seitentäler. Das gesamte Gebiet war in Urzeiten ein Meer. In den Kalksedimenten findet man zahlreiche versteinerte Muscheln, Fossilien und Meeresgewächse, aus späterer Zeit wurden hier sogar gut erhaltene Fossilien von Elefantenknochen gefunden.

Mit ein bisschen Glück kann man im weichen Boden Wildschwein-, Wolfs- und Luchsspuren sehen. Der legendäre Kaukasische Leopard wurde hier zuletzt 2008 gesichtet.

Fahrt zum Grenzposten und weiter in den Waschlowani Nationalpark. Die Strecke verläuft größten Teils im trockenen Flussbett, was je nach Jahreszeit unterschiedlich komfortabel ist. Nach etwa zwei Stunden erreicht man ein Plateau mit kleiner Aussichtsplattform, von wo sich der schönste Blick auf das Waschlowanie Gebiet bietet, bis zum Horizont erstreckt sich das faltige Felsenmeer.

Von hier ist es nur noch eine Stunde bis nach Midschniskure, dem heutigen Nachtquartier am Alasani Fluss, der sich in zahlreichen Schlaufen durch die trockene Steppe windet und die Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan bildet. Am Rande eines lichten Wäldchens von Pistazien und Wachholder, direkt am Alasaniufer, liegen mehrere einfach ausgestattete Bungalows, eine kleine Oase in der Wüste. Man kann hier wunderbar angeln, kleine Spaziergänge unternehmen und die eindrucksvolle Landschaft genießen. Hier ist das seltene Chukarhuhn heimisch. Abendessen muss vor Ort von uns selbst zubereitet werden.

Verpflegung: Picknick, Abendessen (selbst zubereitet)
Übernachtung in Midschniskure in einem Bungalow

3Waschlowani Nationalpark - Granatapfelroute

Midschniskure - Schwarzer Berg - Dedopliszkaro

Fahrt Richtung Nordwesten durch die flache Ebene an der Grenze zu Aserbaidschan, vorbei an mehreren aserbaidschanischen Dörfern bis zur Pantitschara (Muschel) Schlucht. Beginn der Wanderung oberhalb der Schlucht entlang des Bergkamms, von wo sich ein herrlicher Blick auf die Schiraki Ebene bietet. Hier überwintern die tuschetischen Hirten mit ihren Schaf- und Rinderherden, bis sie im Juni wieder in die Berge ziehen. Hinter der Ebene erheben sich die schneebedeckten Berge des Kleinen und Großen Kaukasus. Der Weg führt hinunter in die enge Pantitschara Schlucht, deren steile Klippen auf beiden Seiten wie eine gewaltige Festung wirken, bis zur sogenannten "Schwalbenstadt", eine Felswand, an der große Kolonien von Schwalben nisten.

Das gesamte Gebiet war in Urzeiten ein Meer. In den Kalksedimenten hat man zahlreiche versteinerte Muscheln und aus späterer Zeit gut erhaltene Fossilien von Elefantenknochen gefunden.

Bei Interesse und genügend Zeit Weiterfahrt und Wanderung in die benachbarte Bärenschlucht (georg. Datwischewi). Auch hier fanden sich Meeres- und Säugetierfossilien in den ausgewaschenen Felswänden. Mit ein bisschen Glück kann man im weichen Boden Wildschwein-, Wolfs- und Luchsspuren sehen. Vor einigen Jahren wurde hier der Kaukasische Leopard gesichtet. Wanderung zurück und Rückfahrt nach Dedopliszcharo. Abendessen bei einer lokalen Familie.

Auf Wunsch Rückfahrt nach Tbilissi.

Verpflegung: Frühstück (selbst zubereitet), Picknick, Abendessen
Übernachtung in Dedopliszcharo

Leistungen

Transfer:

  • Alle Transfers laut Programm in komfortablem Allradfahrzeug

Reiseleitung:

  • Deutschsprachige GEORGIA INSIGHT Reiseleitung

Unterkunft:

  • Dedopliszcharo,Familienhotel 1x
  • Midschniskure, Bungalow 1x

Verpflegung:

  • laut Programm
  • eine Flasche Wasser pro Tag

Eintritte:

  • laut Programm

Praktische Infos zur Reise

Unterkunft in Waschlowani

Bitte beachten Sie, dass die Unterkunft im Waschlowani Nationalpark sehr einfache Bungalows sind. Es gibt kein warmes Wasser und die Räumlichkeiten sind manchmal etwas ungepflegt.

Reisebaustein

Diese Reise ist als Reisebaustein gedacht, daher sind keine Übernachtungen in Tbilissi enthalten.

Offene Fragen

Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Reiseinfos und FAQs. Sollten Sie dennoch Fragen haben, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an. Alle Mitarbeiter sprechen Deutsch und stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Lange Fahrten

Einige Tagesabschnitte beinhalten längere Autofahrten. Diese sind aber immer sehr abwechslungsreich mit ausreichend Pausen für Fotos und Picknick.

Passkontrolle Naturschutzgebiet

Bei dieser Tour kommen Sie in ein Naturschutz- und Grenzgebiet, hier ist eine unkomplizierte Passkontrolle erforderlich.

Buchung & Preise

Preisliste für Privatreisen

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Teilnehmer Preis pro Person
6 345 €
5 370 €
4 375 €
3 455 €
2 615 €

Alle Preise inkl. Doppelzimmer
Einzelzimmer-Zuschlag: 35 € pro Person
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