Kartlien

Blick auf die alte Hauptstadt Mzcheta
Blick auf Mzcheta an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße

Kartlien liegt in Zentralgeorgien und bildet das Herz des Landes. Hier treffen Kleiner und Großer Kaukasus zusammen, die Natur ist bergig und das milde Klima ermöglicht eine besonders vielfältige Landwirtschaft. Kartlien ist die größte Region in Georgien, hier liegen die Wurzeln der georgischen Geschichte.

Wer einmal das Sedaseni Kloster auf dem Berggipfel hoch über Mzcheta besucht, dem eröffnet sich wie eine Landkarte der weite Blick auf Mzcheta und Umgebung. Die Lage der alten Hauptstadt Georgiens an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße war das ganze Glück und Unglück Georgiens. Sagenhafter Reichtum kam mit den Handelsreisenden aus Persien und China, doch wer hier die Kontrolle inne hatte, der beherrschte das ganze Land.

Das Königreich Iberien

Das Königreich Kartli-Iberien war bereits im 4. Jh. v. Chr. ein mächtiger Staat. Sein politisch-kulturelles Zentrum bildete die alte Hauptstadt Mzcheta, wo sich Seidenstraße und Heerstraße kreuzten. Kartli bildet seit jeher die Verbindung des Landes zwischen Ost- und Westgeorgien sowie zu Russland im Norden und Türkei, Armenien und Aserbaidschan im Süden.

Die alte Hauptstadt Mzcheta

Sinfonie der Steine

Konstantin Gamsachurdia, georgischer Dichter, über die Swetizchoweli Kathedrale

Mzcheta zählt heute zum UNESCO Weltkulturerbe, hier befinden sich zwei der wichtigsten Bauwerke Georgiens, das Dschwari Kloster, ein Kreuzkuppelbau aus dem 6. Jh. und die Swetizchoweli Kathedrale aus dem 11. Jh., das Symbol für Georgiens Eigenständigkeit.