Das Schwarze Meer

Blick aufs Schwarze Meer und Batumi
Blick von Batumi aufs Schwarze Meer, Foto: Armin Schmolinske

Das Schwarze Meer hat eine Persönlichkeit, die sich mit einem Adjektiv wie 'Unberechenbar' oder einem Ausdruck wie 'freundlich gegenüber Fremden' nicht fassen läßt und die - weil sie nicht aus Charakterzügen, sondern aus dem Zusammenspiel von Gegebenheiten besteht - im Detail unbeschreibbar bleibt.

Neal Ascherson, schottischer Journalist, 1996

Das Schwarzen Meer ist einzigartig durch seinen niedrigen Salzgehalt und die fehlenden Gezeiten. Überdies gibt es keine gefährlichen Fische oder brennenden Quallen, was das Schwarze Meer als ideales Bademeer zum Relaxen aber auch als abwechslungsreiches Reiseziel für entspannten Familienurlaub auszeichnet. Der magnetische Sand Georgiens ist ein bewährtes Mittel gegen rheumatische Beschwerden.

Die georgische Schwarzmeerküste

Die dunklen, fast schwarzen Magnetsandstrände machen die georgische Schwarzmeerküste zu einem außergewöhnlichen Reiseziel und exklusiven Geheimtipp. Empfehlenswert ist ein Aufenthalt am Schwarzen Meer beispielsweise im Anschluss an eine Wanderreise in Swanetien zum Entspannen und Erholen.

An der Schwarzmeerküste Georgiens erlebt man Strand mit Bergen in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Steilhänge des Großen Kaukasus reichen bis an die Küste des Schwarzen Meeres.

Verbindung zu Europa

Über das Schwarze Meer war Georgien schon seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. mit Europa verbunden. Einer der ältesten griechischen Mythen erzählt von der abenteuerlichen Schiffsreise der Argonauten über das Schwarze Meer nach Kolchis, dem legendären Goldland an der Westküste Georgiens.

Ein Abenteuer war die Reise der Argonauten auf jeden Fall. Das Schwarze Meer ist noch heute berüchtigt für sein wechselhaftes Wetter und die überraschend auftretenden wilden Stürme.

Die Russische Riviera

Georgiens Strände galten in der Sowjetunion als russische Riviera. Wirtschaftskrise und Bürgerkriege Anfang der Neunziger Jahre, haben die georgischen Regionen allerdings lange isoliert, die Besucher blieben aus und die Urlaubsorte verfielen und gerieten in Vergessenheit.

Mit enormem finanziellen Aufwand wurde die touristische Infrastruktur Georgiens in den letzten Jahren wieder hergestellt und ausgebaut. Hotels und Privatunterkünfte am Meer finden regen Zulauf, neue Strandgebiete werden erschlossen.