Sehenswertes in Georgien

Wir haben für Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten Georgiens, die bedeutendsten Bauwerke, georgische Kirchen und Plätze zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren und stellen Sie sich Ihre persönliche Tour in Georgiens zusammen!

Megalithische Festung Patara Abuli

Schon von Weitem sichtbar erhebt sich der Berg Patara Abuli (Kleiner Abuli), wo sich auf einer Höhe von 2.670m die Reste der megalithischen Abuli Festung in Zyklopenbauweise (Polygonalmauerwerk in Trockenbau) befinden.

Größte Kathedrale Ostgeorgiens

Aus der Ebene des Alasanitals, inmitten der Weinbauregion Kachetien, erhebt sich die mächtige Kathedrale Alawerdi des heiligen Georg. Der gewaltige Kreuzkuppelbau ist 50 Meter hoch und umschlossen von einer Festungsmauer.

Alt-Schuamta Kloster

5.-7. Jahrhundert

Auf einer Waldlichtung liegt das Alt-Schuamta Kloster. Eine Kirche aus dem 5. Jh., dahinter eine kleine und große Kuppelkirche aus dem 7. Jh. mit Fresken aus dem 12. Jh. Etwas talwärts liegt das Nonnenkloster Neu- Schuamta aus dem 16. Jh., bedeutendes Beispiel der ostgeorgischen Ziegel-Architektur.

Malerisch über dem Schinwali Stausee an der Heerstraße liegt das Ensemble Ananuri aus dem 16./17. Jh., ehemalige Residenz der Fürsten von Aragwi. Die Kirche von Ananuri ist ein letztes Zeugnis der einstigen Steinmetzkunst Georgiens. Über dem Eingang und an den Fassaden ist sie großzügig mit Engeln, Drachen und Lebensbaummotiven verziert.

Armenische Kirche in Tbilissi

Die armenisch-gregorianischen Kirche erhebt sich inmitten der Tbilisser Altstadt und zeugt durch ihre Größe und reichen Schmuck von der wichtigen Rolle der Armenier in diesem Stadtteil. Hier befindet sich das Grab des bekannten armenischen Liederdichters Sayat-Nova, "König des Gesangs".

Autobahn Raststätten

"Hieroglyphen aus Beton" titelte das online Magazin BauNetz über die neuen Autobahnraststätten Georgiens. Die wuchtigen Betonelemente sorgten für kontroverse Diskussionen. Neben der Kritik an der Massigkeit der Bauwerke wird anerkennend geäußert, dass die Architekten in diesem Fall eine gewagte aber stimmige Formsprache "irgendwo zwischen Architektur und Autodesign" gefunden hat.

Bagrati Kathedrale

10.-11. Jahrhundert

Die Bagrati Kathedrale befindet sich im Zentrum von Kutaissi und war seit ihrer Zerstörung im 16. Jahrhundert bis ins Jahr 2011 nur als Ruine erhalten. Mit ihren hoch aufragenden achteckigen Pfeilern und ihrer reichen Ornamentik war sie dennoch ein imposantes Bauwerk, das 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Vor allem der gewaltige Durchmesser ihrer Kuppel war für die damalige Zeit ein Meisterwerk. In den Jahren 2011 bis 2012 wurde die Bagrati Kathedrale vollständig wieder aufgebaut.

12. Jahrhundert

Das Betania Kloster befindet sich etwa 16 Kilometer westlich von Tbilissi. Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet und nach dem biblischen Ort Bethanien (dem Geburtsort von Lazarus) benannt. Die Kirche aus dem 12. bis 13. Jahrhundert ist ein Beispiel  der georgischen Architektur aus dem so genannten „goldenen Zeitalter“. Besonders erwähnenswert sind die gut erhaltenen Fresken, u.a. Darstellungen der zeitgenössischen georgischen Monarchen, u.a. ein sehr schön erhaltenes Bild der Königin Tamar.

Betlemi Viertel

18. Jahrhundert

Das Betlemi oder Bethlehem Viertel ist eines der ältesten Stadtteile Tbilissis. Auf einem Rundgang über den Betlemi-Ascent kann man die schönsten Wohnhäuser im typischen "Tbilisser Stil" bewundern. Es befinden sich hier zwei Kirchen, die obere Bethlehem Kirche mit schönen Fresken, sowie die Reste des Ateshgah Tempels, einer der ganz wenig erhalten gebliebenen persisch-zoroastrischen Feuertempel. Mit Hilfe der UNESCO Abteilung für Kulturerbe und der norwegischen Regierung wurde das Viertel 2004 sehr behutsam saniert.

engl. Khertvisi

Die Chertwissi Festung befindet sich in der südgeorgischen Provinz Samzche-Dschawachetien, am Zusammenfluss von Mtkwari und Parawani. Sie ist eine der ältesten Festungen Georgiens. Strategisch günstig an einem Zweig der alten Seidenstraße gelegen, wurde Chertwissi viele Male zerstört und immer wieder zu verschiedenen Zwecken wieder aufgebaut, zuletzt als russsischer Militärstützpunkt.

Dadiani Palast

Sugdidi, die Verwaltungshauptstadt von Samegrelo, war bis 1803 der Sitz der Fürstenfamilie Dadiani, die bereits im 13. Jh. als mächtigste Herrscherfamilie Westgeorgiens galt. Vom einstigen Reichtum der mingrelischen Fürstenlinie Dadiani zeugt der prächtige Dadiani Palast. Der im 19. Jahrhundert errichtete Palast stammt von Achille Murat, einem Enkel von Napoleons Schwester Caroline Bonaparte, der 1868 die Tochter des letzten megrelischen Herrschers Salome Dadiani geheiratet hat.

Dandalo Brücke

Eine architektonische Besonderheit der Region Adscharien bilden zahlreiche Steinbrücken aus dem 12. Jh., die sogenannten Tamar-Brücken, benannt nach der georgischen Königin Tamara. Einige Brücken sind noch erhalten und bis heute begehbar. Die bekanntesten Brücken bei Dandalo und Purtio kann man auf der Strecke Batumi - Goderzipass besichtigen.

engl. Davit Gareji

Höhlenkloster aus dem 6. Jahrhundert

Der Klosterkomplex David Garedschi liegt in Steppenwüste Garedscha an der Grenze zu Aserbaidschan und erstreckt sich über eine Länge von 25 km. In dieser Einöde entwickelte sich ab dem 6. Jahrhundert ein reges und überaus fruchtbares Klosterleben. Fern vom dogmatischen Einfluss aus Byzanz entwickelte sich hier im 10. Jahrhundert eine eigene Malschule, wovon einige Fresken im Udabno Kloster erhalten sind, faszinierend schön durch ihren linearen Stil und lichte Farbkomposition.

Festung & älteste Europäer

Gelati Kloster

12. Jahrhundert

Gelati wurde unter König David dem Erbauer errichtet und umfasst eine mächtige Kuppelkirche mit Mosaiken und Fresken aus der Zeit der Kreuzzüge. An das Klostergebäude schließt sich die über den Kaukasus hinaus berühmt gewordenen. Akademie von Gelati. Der Klosterkomplex Gelati ist ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst und wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

16. Jahrhundert

Schon von weitem sichtbar erhebt sich die mächtige Erzengelkirche von Gremi, im Hintergrund erhebt sich der schneebedeckte Kaukasus. Die kleine Stadt Gremi, spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des mittelalterlichen Georgiens als Hauptstadt von Kachetien im 16.-17. Jh. Sie war nicht nur Residenz der Könige von Kachetien sondern auch ein großes Handelszentrum und die letzte christliche Bastion im Osten.

engl. Manglisi

5. und 11. Jahrhundert

Das alte Städchen Manglissi liegt 60 Kilometer südlich von Tbilissi malerisch eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Kleinen Kaukasus, umgeben von kleinen Dörfern mit der Gipfelkette des Kleinen Kaukasus am Horizont. Die bischöfliche Kathedrale von Manglissi ist im Kern einer der frühesten Vierkonchen-Bauten aus dem 5. Jh. Im 11. Jh. wurde das achtseitige Bauwerk erweitert und stark verändert. Eine architektonische Auffälligkeit bilden die gleichgroßen, sternartigen Gibel, die dem Bauwerk eine besondere Dynamik verleihen.

Mestia

Verwaltungszentrum Swanetien

Mestia ist das Zentrum der Hochgebirgsregion Swanetien, bekannt durch seine eindrucksvollen Wehr- und Wohntürme vor der Kulisse imposanter Gletscher des Großen Kaukasus. Die gesamte Region Oberswanetien zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Mestia beherbergt mehrere Museen mit bedeutenden Kulturschätzen, darunter Georgiens kostbarste Ikonen und illuminierte Handschriften aus dem frühen Mittelalter.

Metechi Kirche

13. Jahrhundert

Wahrzeichen und bekanntestes Fotomodell Tbilissis ist die Metechi Kirche aus dem 13. Jh. auf dem Metechi Plateau über dem Steilufer des Mtkwari. Daneben reihen sich bunte Wohnhäuser und etliche Restaurants, von deren typisch georgischen Terassen man einen herrlichen Blick auf den Fluss und die Stadt hat. Ein großes Reiterstandbild zeigt den Stadtgründer Wachtang Gorgassali.

Megalithische Siedlung in Dschawachetien

Die Megalithsiedlung von Saro befindet sich oberhalb der Mtkwari Schlucht, nahe der Höhlenstadt Wardsia. Ausgrabungen deuten daraufhin, dass die Siedlung mehr als 5000 Jahre alt ist. Die Mauern sind im sogenannten Zyklopen (polygonal) Stil erbaut.

Sarsma Kloster

engl. Zarzma

Das Sarsma Kloster wurde im 6. Jahrhundert gegründet und ist schon von weitem sichtbar. Der gesamte Komplex wurde Anfang des 14. Jh. erbaut. Die Kreuzkuppelkirche, mit einer sich über die gesamte Südlänge erstreckenden Vorhalle mit drei Eingangsportalen, wurde 1308 erbaut. Im Innern finden sich sehr gut erhaltene Fresken aus dem 14. Jh. bedeutend sind mehrere Darstellungen hiesiger Füsten.

Schardeni Viertel Tbilissi

Kneipen & Souveniershops

Um den Abend entpannt ausklingen zu lassen, lohnt ein Besuch im Schardeni Viertel. Bunte Balkone und verzierte Balustraden verbreiten ein orientalisches Flair gemischt mit südlich märchenhaftem Zauber. Hier befinden sich Souvenirshops mit hochwertigen kunsthandwerklichen Erzeugnissen, zahlreiche Cafés unter freiem Himmel und angenehme Restaurants mit georgischer Live Musik.

engl. Shekvetili

Freilichtmuseum georgischer Miniaturen

Schekwetili ist ein kleiner Badeort am Schwarzen Meer in der Region Gurien. Der Miniaturenpark wurde 2016 eröffnet und zeigt 50 bedeutende georgische Denkmäler unterschiedlicher Epochen und Funktionen im Maßstab 1:25. Die Skulpturen wurden unter großem Aufwand originalgetreu erstellt, nach einem Konzept von "Laboratoy of Architecture #3". Ein unterhaltsames Ausflugsziel für Familien, Architektur- und Georgienliebhaber.

engl. Shiomghvime

6. Jahrhundert

Das Kloster Schiomghwime ist eines der ältesten Klöster Georgiens und besteht aus mehreren Kirchen, die älteste - eine Kreuzkuppelkirche aus dem 6. Jahrhundert - ist tief in den Felsen hineingebaut, so dass von außen nur das Dach und die Kuppel zu sehen sind. Der Ort ist von besonderer Ruhe und mitten in unwirtlicher Felslandschaft von fast paradiesischem Frieden.

11. Jahrhundert

Die Kathedrale Sweti Zchoweli "die lebendige Säule", wurde an der Stelle errichtet, an der bereits im 4. Jh. die erste christliche Kirche Georgiens stand. Das bedeutende Bauwerk bildet den architektonischen Mittelpunkt der alten Hauptstadt Mzcheta und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Der weite Innenraum enthält ungewöhnliche Fresken. Die Fassade ist meisterhaft mit Steinmetzarbeiten verziert.

Synagoge von Oni

Oni war ein bedeutendes Zentrum georgischer Juden, fast die Hälfte der Bevölkerung waren orthodoxe Juden. Die Synagoge von Oni ist eine der größten in Georgien, sie stammt aus dem Jahr 1895 und vereint eklektische und Jugendstil Elemente. Die Synagoge ist noch aktiv, es finden allerdings seit einigen Jahren nur selten Gottesdienste statt.

Vorchristliche Steinkreise & Megalithen

Tedschissi ist ein Dorf in der Gemeinde Tsalka am Fuße des Südhangs der Trialetigebirge. Am Ortseingang steht eine kleine Kirche aus dem 8. Jahrhundert umgeben von großen Steinen, die höchstwahrscheinlich die Reste eines Steinkreises sind. Geht man durch das Dorf hindurch, kommt man zu einem großen Friedhof und dahinter durch ein kleines Tannenwäldchen. Auf dem Hügel befinden sich weitere zwei große Steinkreise und mittendrin eine weitere alte Kirche.

engl. Vardzia

12.-13. Jahrhundert

Immer wiederkehrende Angriffe haben in Georgien eine eigene Art von Baukunst enstehen lassen: aus dem Sandstein ausgemeiselte Festungen und Städte. Der in mehreren Stockwerken steil über dem Fluss in den Felsen gehauene Höhlenkomplex Wardsia (Wardzia) wurde in der Regierungszeit der Königin Tamar gebaut. Hier gab es Straßen, Tunnels, Treppen, Wohnräume, Bibliotheken und Bäder. Seit 1938 steht Wardsia unter Denkmalschutz.

Weingut aus dem 19. Jahrhundert

Mitten in der ostgeorgischen Provinz Kachetien schuf Fürst Tschawtschawadse im 19. Jahrhundert ein Zentrum europäischer Aufklärung. Als Erster stellte er in Georgien Wein nach europäischem Verfahren her und begründete damit einen der bekanntesten georgischen Markenweine. Er befreite seine Arbeiter von der Leibeigenschaft und kämpfte für eine gerechtere Gesellschaft. Hier verkehrte der russische Diplomat und Schriftsteller Alexander Gribojedow und verliebte sich in die Prinzessin Nino Tschawtschawadse, seine spätere Frau.

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