Sehenswertes in Georgien

Wir haben für Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten Georgiens, die bedeutendsten Bauwerke, georgische Kirchen und Plätze zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren und stellen Sie sich Ihre persönliche Tour in Georgiens zusammen!

Bagrati Kathedrale

10.-11. Jahrhundert

Die Bagrati Kathedrale befindet sich im Zentrum von Kutaissi und war seit ihrer Zerstörung im 16. Jahrhundert bis ins Jahr 2011 nur als Ruine erhalten. Mit ihren hoch aufragenden achteckigen Pfeilern und ihrer reichen Ornamentik war sie dennoch ein imposantes Bauwerk, das 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Vor allem der gewaltige Durchmesser ihrer Kuppel war für die damalige Zeit ein Meisterwerk. In den Jahren 2011 bis 2012 wurde die Bagrati Kathedrale vollständig wieder aufgebaut.

Betlemi Viertel

18. Jahrhundert

Das Betlemi oder Bethlehem Viertel ist eines der ältesten Stadtteile Tbilissis. Auf einem Rundgang über den Betlemi-Ascent kann man die schönsten Wohnhäuser im typischen "Tbilisser Stil" bewundern. Es befinden sich hier zwei Kirchen, die obere Bethlehem Kirche mit schönen Fresken, sowie die Reste des Ateshgah Tempels, einer der ganz wenig erhalten gebliebenen persisch-zoroastrischen Feuertempel. Mit Hilfe der UNESCO Abteilung für Kulturerbe und der norwegischen Regierung wurde das Viertel 2004 sehr behutsam saniert.

engl. Khertvisi

Die Chertwissi Festung befindet sich in der südgeorgischen Provinz Samzche-Dschawachetien, am Zusammenfluss von Mtkwari und Parawani. Sie ist eine der ältesten Festungen Georgiens. Strategisch günstig an einem Zweig der alten Seidenstraße gelegen, wurde Chertwissi viele Male zerstört und immer wieder zu verschiedenen Zwecken wieder aufgebaut, zuletzt als russsischer Militärstützpunkt.

Festung & älteste Europäer

Dschwari Kloster

engl. Jvari, franz. Djvari

"Kreuzkloster" aus dem 7. Jahrhundert

Wie ein Kristall erhebt sich die Dschwari Kirche steil über dem Zusammenfluss der Flüsse Mtkwari und Aragwi. Von hier bietet sich ein herrlicher Blick auf die alte Hauptstadt Mzcheta an der Kreuzung von Heer und Seidenstraße. Die Dschwari Kirche ist eine der ersten Kreuzkuppelkirchen und in Georgien die bedeutendste und zählt seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Gelati Kloster

12. Jahrhundert

Gelati wurde unter König David dem Erbauer errichtet und umfasst eine mächtige Kuppelkirche mit Mosaiken und Fresken aus der Zeit der Kreuzzüge. An das Klostergebäude schließt sich die über den Kaukasus hinaus berühmt gewordenen. Akademie von Gelati. Der Klosterkomplex Gelati ist ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst und wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Mestia

Verwaltungszentrum Swanetien

Mestia ist das Zentrum der Hochgebirgsregion Swanetien, bekannt durch seine eindrucksvollen Wehr- und Wohntürme vor der Kulisse imposanter Gletscher des Großen Kaukasus. Die gesamte Region Oberswanetien zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Mestia beherbergt mehrere Museen mit bedeutenden Kulturschätzen, darunter Georgiens kostbarste Ikonen und illuminierte Handschriften aus dem frühen Mittelalter.

engl. Mutso

Wehrsiedlung in Chewsuretien

Nahezu uneinnehmbar auf einem hoch aufragenden Felsen, der Landschaft vollkommen angepasst, thronen die Ruinen der Wehrsiedlung Muzo, ein Jahrhunderte altes Bauensemble aus Schiefer-Trockenbau. Die ehemalige Wehrsiedlung ist seit Jahren verlassen und zählt zu den bedrohtesten Denkmälern Georgiens.

Samtawro Kloster

engl. Samtavro

4. und. 11. Jahrhundert

In Mzcheta und damit Teil des UNESCO Weltkulturerbes, befindet sich das noch aktive Nonnenkloster Samtawro, eine Kreuzkuppelkirche aus dem 11. Jahrhundert sowie eine kleine Kuppelkirche aus dem 4. Jh. Zahlreiche Pilger kommen an das Grab des heiligen Gabriel. Ebenfalls wächst hier der legendäre Brombeerstrauch, an welchem die heilige Nino den Beistand Christus erfleht haben soll um den georgischen König zum Christentum zu bekehren.

engl. Shatili

Festung im Großen Kaukasus

Schatili in Chewsuretien ist einer der beeindruckendsten Orte Georgiens. Das uralte Dörfchen ist in den Berghang hineingebaut und scheint aus den Felsen heraus zu wachsen. Die Wände der dicht zusammengedrängten Wehrtürme bilden eine einzige schützende Festung. Jeder Turm ist Wohnung und Durchgang, jedes Dach gleichzeitig Terasse.

engl. Shekvetili

Freilichtmuseum georgischer Miniaturen

Schekwetili ist ein kleiner Badeort am Schwarzen Meer in der Region Gurien. Der Miniaturenpark wurde 2016 eröffnet und zeigt 50 bedeutende georgische Denkmäler unterschiedlicher Epochen und Funktionen im Maßstab 1:25. Die Skulpturen wurden unter großem Aufwand originalgetreu erstellt, nach einem Konzept von "Laboratoy of Architecture #3". Ein unterhaltsames Ausflugsziel für Familien, Architektur- und Georgienliebhaber.

engl. Shiomghvime

6. Jahrhundert

Das Kloster Schiomghwime ist eines der ältesten Klöster Georgiens und besteht aus mehreren Kirchen, die älteste - eine Kreuzkuppelkirche aus dem 6. Jahrhundert - ist tief in den Felsen hineingebaut, so dass von außen nur das Dach und die Kuppel zu sehen sind. Der Ort ist von besonderer Ruhe und mitten in unwirtlicher Felslandschaft von fast paradiesischem Frieden.

11. Jahrhundert

Die Kathedrale Sweti Zchoweli "die lebendige Säule", wurde an der Stelle errichtet, an der bereits im 4. Jh. die erste christliche Kirche Georgiens stand. Das bedeutende Bauwerk bildet den architektonischen Mittelpunkt der alten Hauptstadt Mzcheta und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Der weite Innenraum enthält ungewöhnliche Fresken. Die Fassade ist meisterhaft mit Steinmetzarbeiten verziert.

Vorchristliche Steinkreise & Megalithen

Tedschissi ist ein Dorf in der Gemeinde Tsalka am Fuße des Südhangs der Trialetigebirge. Am Ortseingang steht eine kleine Kirche aus dem 8. Jahrhundert umgeben von großen Steinen, die höchstwahrscheinlich die Reste eines Steinkreises sind. Geht man durch das Dorf hindurch, kommt man zu einem großen Friedhof und dahinter durch ein kleines Tannenwäldchen. Auf dem Hügel befinden sich weitere zwei große Steinkreise und mittendrin eine weitere alte Kirche.

engl. Upliszsikhe

1. Jahrtausend v. Chr.

Uplisziche wurde im 1. Jt. v. Chr. gegründet. Die ätesten erhaltenen Teile der Stadt stammen aus dem 2./3. Jh. n. Chr. Den Höhepunkt ihrer städtischen Entwicklung erreichte sie im Mittelalter. Die mehreren Tausend Bewohner lebten überwiegend vom Handel. Am Karawanenweg gelegen, war Uplisziche einer der wichtigsten Umschlagplätze für die begehrten Waren aus Ost und West.

Höchstes Dorf Europas

Auf 2.200m Höhe gelegenen und umgeben von Berggipfeln im ewigem Eis ist Uschguli das höchste dauerhaft besiedelte Dorf Europas. Das aus mehreren Siedlungen bestehende malerische Ensemble bietet bei klarer Sicht freien Bick auf den höchsten Berg Georgiens, den Schchara (5.068m), und fasziniert durch seine mittelalterlichen Wehrtürme.

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Georgien ist ein märchenhaftes Land voller Überraschungen am östlichsten Rand Europas. Noch vor wenigen Jahren war Georgien ein Geheimtipp, das hat sich geändert. Lesen Sie hier, was Georgien so einzigartig macht!

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