Sehenswertes in Georgien

Wir haben für Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten Georgiens, die bedeutendsten Bauwerke, georgische Kirchen und Plätze zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren und stellen Sie sich Ihre persönliche Tour in Georgiens zusammen!

auf 2.926m Höhe

Der Abano Pass in der Bergregion Tuschetien ist der höchste befahrbare Pass Georgiens. Die Straße nach Omalo, zählt zu den gefährlichsten Routen der Welt. Ein Paradies für Abenteurer, Fotografen und Naturliebhaber.

Gletschersee in Chewsuretien

Die Abudelauri Seen befinden sich auf einer Höhe von 2.500m. und sind von ungewöhnlich magischer Stimmung. Der erste und größte See ist glasklar, so dass sich das Grün der Umgebung darin spiegelt, der zweite See türkisblau und der Dritte milchig weiß.

Größte Kathedrale Ostgeorgiens

Aus der Ebene des Alasanitals, inmitten der Weinbauregion Kachetien, erhebt sich die mächtige Kathedrale Alawerdi des heiligen Georg. Der gewaltige Kreuzkuppelbau ist 50 Meter hoch und umschlossen von einer Festungsmauer.

Alt-Schuamta Kloster

5.-7. Jahrhundert

Auf einer Waldlichtung liegt das Alt-Schuamta Kloster. Eine Kirche aus dem 5. Jh., dahinter eine kleine und große Kuppelkirche aus dem 7. Jh. mit Fresken aus dem 12. Jh. Etwas talwärts liegt das Nonnenkloster Neu- Schuamta aus dem 16. Jh., bedeutendes Beispiel der ostgeorgischen Ziegel-Architektur.

Malerisch über dem Schinwali Stausee an der Heerstraße liegt das Ensemble Ananuri aus dem 16./17. Jh., ehemalige Residenz der Fürsten von Aragwi. Die Kirche von Ananuri ist ein letztes Zeugnis der einstigen Steinmetzkunst Georgiens. Über dem Eingang und an den Fassaden ist sie großzügig mit Engeln, Drachen und Lebensbaummotiven verziert.

Antschis´chati Kirche

engl. Antshiskhati

Die Antschis´chati Kirche der heiligen Gottesmutter, ist eine dreischiffige Basilika aus dem 6. Jh. und damit die älteste Kirche in Tbilissi. Ihren heutigen Namen erhielt die Kirche von der hierher gebrachten Ikone (georg. Chati) der Antschi-Kathedrale in Südgeorgien. Die Ikone wurde nach alter byzantinischer Technik mit heißem Wachs (Enkaustik) geschaffen und gilt wegen vieler Wunderwirkungen als eine der wichtigsten Heiligtümer Georgiens.

Armenische Kirche in Tbilissi

Die armenisch-gregorianischen Kirche erhebt sich inmitten der Tbilisser Altstadt und zeugt durch ihre Größe und reichen Schmuck von der wichtigen Rolle der Armenier in diesem Stadtteil. Hier befindet sich das Grab des bekannten armenischen Liederdichters Sayat-Nova, "König des Gesangs".

Ateni Sioni Kirche

Die Ateni Sioni Kirche liegt am Ende einer felsigen Schlucht, 12 Kilometer südlich von Gori, umgeben von Weingärten und wilder Natur. Die Kirche wurde der Jungfrau Maria geweiht und erhielt ihren Namen vom Berg Zion. Der anmutige Kreuzkuppelbau zählt zu den schönsten Kirchen Georgiens.

Autobahn Raststätten

"Hieroglyphen aus Beton" titelte das online Magazin BauNetz über die neuen Autobahnraststätten Georgiens. Die wuchtigen Betonelemente sorgten für kontroverse Diskussionen. Neben der Kritik an der Massigkeit der Bauwerke wird anerkennend geäußert, dass die Architekten in diesem Fall eine gewagte aber stimmige Formsprache "irgendwo zwischen Architektur und Autodesign" gefunden hat.

Bagrati Kathedrale

10.-11. Jahrhundert

Die Bagrati Kathedrale befindet sich im Zentrum von Kutaissi und war seit ihrer Zerstörung im 16. Jahrhundert bis ins Jahr 2011 nur als Ruine erhalten. Mit ihren hoch aufragenden achteckigen Pfeilern und ihrer reichen Ornamentik war sie dennoch ein imposantes Bauwerk, das 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Vor allem der gewaltige Durchmesser ihrer Kuppel war für die damalige Zeit ein Meisterwerk. In den Jahren 2011 bis 2012 wurde die Bagrati Kathedrale vollständig wieder aufgebaut.

georg. Datwis Dschwari

Chewsuretien liegt zwischen zwei parallelen Hochgebirgszügen des Großen Kaukasus. Der Bärenkreuzpass bildet die einzige befahrbare Verbindung vom südlichen ins nördliche Chewsuretien Der Teil südlich der Kaukasushauptkammes wird auch als „Diesseitiges" Chewsuretien bezeichnet, der Nordteil als „Jenseitiges" Chewsuretien, jeweils bezogen auf die Lage aus Sicht des georgischen Kernlandes.

Batumi

Hafenstadt am Schwarzen Meer

Batumi liegt auf einer flachen gekrümmten Halbinsel in der subtropischen Region Adscharien. Gegründet wurde Batumi in der Antike als griechische Handelskolonie, und erhielt den Namen „bathis limin“ (tiefer Hafen). Die erste Erwähnung Batumis findet sich bei Aristoteles im 4. Jahrhundert v. Chr. Sie galt als bedeutende Siedlung im Kolchischen Reich. Heute ist sie ein beliebter Badeort mit Mittelmeerflair, die Häuser bilden eine bunten Stilmix aus Jugendstil, Pseudoklassizismus und futuristischen Werken internationaler Star-Architekten.

Betlemi Viertel

18. Jahrhundert

Das Betlemi oder Bethlehem Viertel ist eines der ältesten Stadtteile Tbilissis. Auf einem Rundgang über den Betlemi-Ascent kann man die schönsten Wohnhäuser im typischen "Tbilisser Stil" bewundern. Es befinden sich hier zwei Kirchen, die obere Bethlehem Kirche mit schönen Fresken, sowie die Reste des Ateshgah Tempels, einer der ganz wenig erhalten gebliebenen persisch-zoroastrischen Feuertempel. Mit Hilfe der UNESCO Abteilung für Kulturerbe und der norwegischen Regierung wurde das Viertel 2004 sehr behutsam saniert.

Birtwissi Canyon

engl. Birtvisi

Canyon im Kleinen Kaukasus

Die eigenwillige Felslandschaft Birtwissi im Kleinen Kaukasus verzaubert und beeindruckt gleichermaßen: traumhafte Seen und Flüsse mit riesigen Felsblöcken, wie spielerisch ins Flussbett geworfen, ein Werk der Giganten aus der Urzeit. Der Birtwissi Canyon liegt etwa 50 Kilometer südwestlich von Tbilissi und eignet sich besonders für Familienausflüge mit unterschiedlichen leichten bis anspruchsvollen Aktivitäten: Wandern, Baden und Canyoning.

Bodbe Kloster

Das Bodbe Kloster ist ein idyllisches Nonnenkloster in der Nähe von Sighnaghi. Hier befindet sich das Grab der Heiligen Nino, die in ganz Georgien als Missionarin verehrt wird.

Tipp: Bei genügend Zeit kann man über einen schmalen Pfad in unzähligen Stufen etwa 1km den Berg hinab zu einer heiligen Quelle pilgern, um die sich zahlreiche Legenden ranken. Eine rituelle Waschung oder das Trinken des Wassers soll Krankheiten heilen oder Fruchbarkeit bringen. Im Sommer kommen hier viele Einheimische mit ihren Kindern her.

Bolnissi Kirche

engl. Bolnisi

5. Jahrhundert

Die Bolnissi Kirche aus dem 5. Jahrhundert gilt als ältester und dabei auch gut erhaltener Basilikabau in Georgien. Sie besteht aus drei Schiffen mit gewölbten Decken und einem gemeinsamen Satteldach. Die hier entdeckten Inschriften in georgischer Sprache aus dem 5. Jh. zählen zu den ältesten georgischen Schriftzeichen. Bekannt wurde die Bolnissi Kirche für das hier erstmals auftauchende "Bolnissi Kreuz" eine ganz eigene Kreuzesdarstellung: Ein gleichseitiges Kreuz aus acht Strahlen in einem geschlossenen Ring.

Botanischer Garten Batumi

Der Botanische Garten von Batumi wurde 1912 gegründet und erstreckt sich auf 114 Hektar entlang einer steilen Hügelkette. Wege und Terassen bieten schöne Ausblicke auf die Bucht von Batumi. Das Klima ist subtropisch feucht und ermöglicht eine besonders große Artenvielfalt. Der Park ist in acht verschiedene Bereiche gegliedert: Transkaukasisen, Mittelmeer, Ostasien, Himalaja, Nordamerika, Mexiko, Südamerika und Australien.

Chulo Seilbahn

engl. Khulo Cable cars

Chulo ist ein Städtchen in Adscharien. Die Stadt war früher ein bekannter Handelsort auf einem Karawanenweg der Samzche Dschawachetien mit Ober Adscharien verbunden hat. Bekannt ist vor allem die Chulo Selbahn, die bei einer Strecke von  knapp 2km als tägliches Transportmittel von den Einheimischen noch immer genutzt wird.

Dadiani Palast

Sugdidi, die Verwaltungshauptstadt von Samegrelo, war bis 1803 der Sitz der Fürstenfamilie Dadiani, die bereits im 13. Jh. als mächtigste Herrscherfamilie Westgeorgiens galt. Vom einstigen Reichtum der mingrelischen Fürstenlinie Dadiani zeugt der prächtige Dadiani Palast. Der im 19. Jahrhundert errichtete Palast stammt von Achille Murat, einem Enkel von Napoleons Schwester Caroline Bonaparte, der 1868 die Tochter des letzten megrelischen Herrschers Salome Dadiani geheiratet hat.

Dandalo Brücke

Eine architektonische Besonderheit der Region Adscharien bilden zahlreiche Steinbrücken aus dem 12. Jh., die sogenannten Tamar-Brücken, benannt nach der georgischen Königin Tamara. Einige Brücken sind noch erhalten und bis heute begehbar. Die bekanntesten Brücken bei Dandalo und Purtio kann man auf der Strecke Batumi - Goderzipass besichtigen.

Dartlo

Bergdorf in Tuschetien

Das tuschetische Bergdorf Dartlo liegt nordwestlich von Omalo und ist bekannt für seine charakteristischen Wehrtürme mit Dächern in einer Art Pyramidenstil. Dartlo zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Tuschetien, es gibt in der Nähe einen uarlten Richtplatz, christliche und heidnische Heiligtümer und seit kurzem ein kleines Café.

engl. Davit Gareji

Höhlenkoster aus dem 6. Jahrhundert

Der Klosterkomplex David Garedschi liegt in Steppenwüste Garedscha an der Grenze zu Aserbaidschan und erstreckt sich über eine Länge von 25 km. In dieser Einöde entwickelte sich ab dem 6. Jahrhundert ein reges und überaus fruchtbares Klosterleben. Fern vom dogmatischen Einfluss aus Byzanz entwickelte sich hier im 10. Jahrhundert eine eigene Malschule, wovon einige Fresken im Udabno Kloster erhalten sind, faszinierend schön durch ihren linearen Stil und lichte Farbkomposition.

Dschwari Kloster

engl. Jvari, franz. Djvari

"Kreuzkloster" aus dem 7. Jahrhundert

Wie ein Kristall erhebt sich die Dschwari Kirche steil über dem Zusammenfluss der Flüsse Mtkwari und Aragwi. Von hier bietet sich ein herrlicher Blick auf die alte Hauptstadt Mzcheta an der Kreuzung von Heer und Seidenstraße. Die Dschwari Kirche ist eine der ersten Kreuzkuppelkirchen und in Georgien die bedeutendste und zählt seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Freiheitsplatz in Tbilissi

engl. Freedom Square

Schon von weitem sieht man die goldene Statue des Heiligen Georg, der Schutzpatron Georgiens, auf einer hohen Säule. Hier im Zentrum der Hauptstadt Tbilissi am Ende der zentralen Flaniermeile Rustaweli liegt der Freiheitsplatz, für Besucher der Stadt ein idealer Ausgangspunkt für Endeckungstouren in alle Richtungen.

Friedensbrücke von Tbilissi

2010

Den Fluss Mtkwari, der Tbilissi durchzieht, überspannt eine neue Fußgängerbrücke in faszinierend eigenwilligem Design, ein Projekt des italienischen Architekten Michele de Lucchi und des Lichtdesigners Philippe Martinaud. Sie verbindet die Altstadt Tbilissis mit den Parkanlagen unterhalb der Metechi Kirche und gilt als Symbol des neuen Georgiens zwischen Vergangenheit und Zunkunft.

Gelati Kloster

12. Jahrhundert

Gelati wurde unter König David dem Erbauer errichtet und umfasst eine mächtige Kuppelkirche mit Mosaiken und Fresken aus der Zeit der Kreuzzüge. An das Klostergebäude schließt sich die über den Kaukasus hinaus berühmt gewordenen. Akademie von Gelati. Der Klosterkomplex Gelati ist ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst und wurde 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Zminda Sameba Kirche, 14. Jh.

Eines der schönsten Klöster und beliebtestes Fotomotiv ist die Sameba Kirche in Stepanzminda. Schon von weithin sichtbar thront sie auf einer Höhe von 2.200m, während sich im Hintergrund das grandiose Massiv des Kasbek Gletschers erhebt. In ganz besonderer Weise repräsentiert die Gergeti-Kirche das harmonische Zusammenspiel von georgischer Baukunst und der sie umgebenden Natur.

Goderzi Pass

2.025m

Der Goderzi Pass befindet sich auf einer Höhe von 2.027m in der Region Adscharien. Die Straße ist eine unbefestigte Schotterpiste und streckenweise in schlechtem Zustand. Je nach Wetter und Jahreszeit ist ein Allradfahrzeug erforderlich. Landschaftlich ist die Strecke traumhaft. Auf der Seite zur Region Dschawachetien stehen dichte Nadelwälder, auf der adscharischen Seite breiten sich - besonders im Frühsommer - ganze Blumenteppiche aus.

Gremi Burgkirche

16. Jahrhundert

Schon von weitem sichtbar erhebt sich die mächtige Erzengelkirche von Gremi, im Hintergrund erhebt sich der schneebedeckte Kaukasus. Die kleine Stadt Gremi, spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des mittelalterlichen Georgiens als Hauptstadt von Kachetien im 16.-17. Jh. Sie war nicht nur Residenz der Könige von Kachetien sondern auch ein großes Handelszentrum und die letzte christliche Bastion im Osten.

Von Tbilissi nach Wladikawkas

Die Georgische Heerstraße verläuft auf einem seit Alters her bekannten Handelsweg und verbindet den Norden mit dem Orient. Eine Wegbeschreibung verfasste schon der griechische Geograph Strabo im 1. Jh. v. Chr. Die Heerstraße war die einzige Route, die über den Großen Kaukasus führte. Mit der Expansion des Zarenreichs bis zum Fuß des Großen Kaukasus wuchs die strategische Bedeutung der Region als "Tor zum Orient".

Ikalto Kloster

Iqalto

8. Jahrhundert

Das Ikalto Kloster ist in zweifacher Hinsicht bedeutend, architektonisch und kulturell. Es befinden sich hier die Ruinen der Akademie von Ikalto aus dem 9. Jahrhundert, ein bedeutendes Kulturzentrum. Die Akademie wurde fast zeitgleich mit der Akademie von Gelati und der Universität von Bologne nach dem Vorbild der Akademie von Konstantinopel gegründet und war eine der ältesten Universitäten der Welt. Bereits im 9. Jahrhundert wurde in Ikalto auch Weinbau und Weinkultur unterrichtet.

Kaschueti Kirche

engl. Kashveti

20. Jahrhundert

Die Kaschueti Kirche befindet sich auf der Rustaweli Avenue etwa auf Höhe des Parlamentsgebäudes. Sie wurde von dem deutschen Architekten Leopold Bielfeld in den Jahren 1904-1910 gebaut, nach dem Vorbild der Samtawissi Kathedrale. Eine Besonderheit sind die neuen Fresken, die von dem bekannten georgischen Maler Lado Gudiashvili stammen und daher weniger streng, sondern künstlerisch sehr frei ausgeführt sind.

Kazchi Säulenkloster

engl. Katskhi Pillar

Die Kazchi Säule ist ein 40m hoher natürlicher Kalkstein Monolith im Dorf Kazchi in der Region Imeretien. Bis ins 15. Jahrhundert soll sich hier ein christliches Kloster befunden haben. Bergsteigern bestiegen die Säule 1944 und entdeckten die Reste einer frühmittelalterlichen Einsiedelei aus dem 9./10. Jahrhundert. Kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion begann der Mönch Maxime in Eigeninitiative, eine Kirche auf der Säule zu bauen und begründete ein Kloster, das inzwischen zu einem frequentierten Wallfahrtsort geworden ist. Der Aufstieg zur Kazchi Kirche ist nur über eine Leiter mit 131 Stufen möglich.

Kinzwissi Kloster

engl. Kintsvisi

11. Jahrhundert

Nicht ganz leicht zu erreichen, mitten im Wald liegt das Kinzwissi Kloster mit einer Kirche aus dem 11. Jahrhundert. Berühmt ist die Kinzwissi Kirche für ihre Lapislazuli-blauen Fresken. Der Verkündigungsengel, bekannt als der "Blaue Engel" aus dem 13. Jahrhundert ist von überirdischer Schönheit und ein Beispiel der frühen georgischen Renaissance. Das Kinzwissi Kloster ist eines der strengsten Klöster Georgiens, hier gelten Kleidervorschriften: für die Frauen ein Tuch und ein langer Rock, für die Männer ein T-Shirt, das über die Schultern reicht und lange Hosen.

Manglissi Kathedrale

engl. Manglisi

5. und 11. Jahrhundert

Das alte Städchen Manglissi liegt 60 Kilometer südlich von Tbilissi malerisch eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Kleinen Kaukasus, umgeben von kleinen Dörfern mit der Gipfelkette des Kleinen Kaukasus am Horizont. Die bischöfliche Kathedrale von Manglissi ist im Kern einer der frühesten Vierkonchen-Bauten aus dem 5. Jh. Im 11. Jh. wurde das achtseitige Bauwerk erweitert und stark verändert. Eine architektonische Auffälligkeit bilden die gleichgroßen, sternartigen Gibel, die dem Bauwerk eine besondere Dynamik verleihen.

Martwili Canyon

engl. Martvili

Der Martwili Canyon befindet sich in der Region Samegrelo, am Fluss Abascha. Ein besonderes Erlebnis ist es, hier mit dem Boot zu fahren. Das Wasser ist klar und türkiesgrün, Farne und Lianen hängen herunter und die Felsen sind mit urwüchsigen Moosen bedeckt. Weitere Stationen sind ein 7 Meter hoher Wasserfall und der Okaze Canyon. 

Maseri Gletschersee

engl. Mazeri

Maseri ist eine Siedlung im Betschotal. Der Maseri Gletschersee befindet sich auf 1600 Meter Höhe und liegt spektakulär, eingebettet in herrlich grüner Landschaft, umgeben von schneebedeckten Gletschern.

Mestia

Verwaltungszentrum Swanetien

Mestia ist das Zentrum der Hochgebirgsregion Swanetien, bekannt durch seine eindrucksvollen Wehr- und Wohntürme vor der Kulisse imposanter Gletscher des Großen Kaukasus. Die gesamte Region Oberswanetien zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Mestia beherbergt mehrere Museen mit bedeutenden Kulturschätzen, darunter Georgiens kostbarste Ikonen und illuminierte Handschriften aus dem frühen Mittelalter.

Metechi Kirche

13. Jahrhundert

Wahrzeichen und bekanntestes Fotomodell Tbilissis ist die Metechi Kirche aus dem 13. Jh. auf dem Metechi Plateau über dem Steilufer des Mtkwari. Daneben reihen sich bunte Wohnhäuser und etliche Restaurants, von deren typisch georgischen Terassen man einen herrlichen Blick auf den Fluss und die Stadt hat. Ein großes Reiterstandbild zeigt den Stadtgründer Wachtang Gorgassali.

Miniaturenpark Schekwetili

engl. Shekvetili

Schekwetili ist ein kleiner Badeort am Schwarzen Meer in der Region Gurien. Der Miniaturenpark wurde 2016 eröffnet und zeigt 50 bedeutende georgische Denkmäler unterschiedlicher Epochen und Funktionen im Maßstab 1:25. Die Skulpturen wurden unter großem Aufwand originalgetreu erstellt, nach einem Konzept von "Laboratoy of Architecture #3". Ein unterhaltsames Ausflugsziel für Familien, Architektur- und Georgienliebhaber.

Mozameta Kloster

engl. Motsameta

8.-11. Jahrhundert

Das Kloster Mozameta (Motsameta) liegt wunderschön und von weithin sichtbar an einem steilen Hang über dem Rioni Tal. Zu dem Ensemble zählen u.a. eine Kapelle und ein Glockenturm. Mozameta ist ein beliebter Pilgerort. Der Name Mozameta bedeutet Kloster der Märtyrer. Die hier ruhenden Heiligenreliquien sollen Wunder bewirken, dafür muss man im Innern der Kirche durch einen schmalen Gang hindurch kriechen.

Mtirala Nationalpark

Der Mtirala Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet in Adscharien. Der Park erstreckt sich um den Berg Mtirala und bildet ein besonderes Biotop subtropischer Pflanzen. Der Name bedeutet "weinender" Berg, da hier fast immer ein feiner Regendunst über dem Wald liegt. Ein Besuch lohnt sich besonders im heißen Sommer. Es gibt einfache Unterkünfte und kleine Gaststätten. Eine lustige Attraktion ist eine handbetriebene Seilbahn, mit welcher man sich selbst über den Fluss ziehen kann.

engl. Mutso

Wehrsiedlung in Chewsuretien

Nahezu uneinnehmbar auf einem hoch aufragenden Felsen, der Landschaft vollkommen angepasst, thronen die Ruinen der Wehrsiedlung Muzo, ein Jahrhunderte altes Bauensemble aus Schiefer-Trockenbau. Die ehemalige Wehrsiedlung ist seit Jahren verlassen und zählt zu den bedrohtesten Denkmälern Georgiens.

Narikala Festung

Nariqala

4. Jahrhundert

„Das Herz und die Seele der Stadt“ so kann man die Festung Narikala bezeichnen, die sich weithin sichtbar auf dem Berg Mtazminda über Tbilissi erhebt. Im 4. Jahrhundert errichtet, wurde die Festung einige Male erweitert und bildet eines der ältesten Denkmäler der Stadt. Im Innern der Mauern befindet sich die Kirche des Heiligen Nikolaus mit sehr schönen Fresken und von oben hat man einen phantastischen Blick über die ganze Stadt und den Fluss Mtkwari.

Nekressi Kloster

engl. Nekresi

4. bis 6. Jahrhundert

Aus dem weiten, flachen Alasanital erhebt sich unvermittelt ein steiler Bergrücken. Dort oben, völlig abgeschieden, liegt der  Klosterkomplex Nekressi. An Tagen mit wenig Besuchern ist dieser Ort einer der stimmungsvollsten in Georgien. Hier bifindet sich die älteste erhalten gebliebene Kirche Georgiens, eine kleine Basilika aus dem 4. Jahrhundert, noch im Stil zoroastrischer Feuertempel erbaut.

Nikorzminda Kirche

engl. Nikortsminda

10. Jahrhundert

Die in Ratscha gelegene Nikorzminda Kirche ist ein Sechs-Apsiden-Bau und ist mit Abstand die am kunstvollsten verzierte Kirche Georgiens. Zwischen 1010 und 1014 unter König Bagrat III. errichtet, beeindruckt sie den Betrachter mit einer verschwenderischen Üppigkeit der Ornamente an der Außenfassade und im Innern ihren reichhaltigen Fresken aus dem 16.-17. Jahrhundert.

Ninozminda Kirche

engl. Ninotsminda

6. und 16. Jahrhundert

Etwa 40km von Tbilissi entfernt liegt die Ruine der Kirche Ninozminda, einer der ersten Zentralbauten mit kreuzförmigem Grundriss aus dem 6. Jahrhundert. Neben der Kirche befindet sich ein viergeschossiger Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert, ein typisches Beispiel für die Architektur des Spätfeudalismus in Georgien.

Omalo

Verwaltungszentrum

Omalo ist die größte Siedlung und das Verwaltungszentrum Tuschetiens. In der Wehrfestung Kesselo von Alt Omalo befindet sich ein kleines aber interessantes ethnographisches Museum. Omalo ist ein guter Ausgangspunkt für Tageswanderungen oder eine mehrtägige Trekkingtour in die benachbarte Bergregion Chewsuretien.

Oni

Verwaltungszentrum Ober-Ratscha

Das Gebiet der heutigen Stadt Oni war bereits in der Bronzezeit besiedelt; Archäologische Funde belegen wirtschaftliche-kulturelle Kontakte zu Ägypten. Während der Sowjetzeit entwickelte sich Ratscha zum beliebten beliebtes Feriengebiet. Die Region ist berühmt für ihre reichverzierten Holzbalkone. 1991 zerstörte ein schweres Erdbeben (Stärke 7,0) die Stadt und gesamte Region. Erst in den letzten Jahren wurde die touristische Infrastruktur wieder hergestellt.

Paliaschwili Opernhaus

Nationaltheater für Oper und Ballett

Das staatliche akademische Sakaria Paliaschwili Nationaltheater für Oper und Ballett ist ein Symbol für die Kultur Georgiens im 19. Jahrhunderts. 2001 feierte das Theater sein 150. Jubiläum. Die Gründung des Theaters markiert den Beginn einer politisch-kulturellen Blütezeit unter Fürst Michail Woronzow nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch das Russische Reich. 1918 wurde die erste georgische Oper hier uraufgeführt.

Prometheus Höhle

Die Prometheus Tropfsteinhöhle wurde 1984 entdeckt und ist seit Sommer 2012 für Besucher zugänglich. Die Besichtigung führt 1,4 km durch 16 Säle, wo die gigantischen Stalagmiten und Stalagtiten effektvoll ausgeleuchtet sind. Je nach Wasserstand ist eine kleine unterirdische Bootstour am Ende möglich. Im nahegelgenen Sataplia Naturpark kann man Dinosaurierspuren besichtigen und eine gläserne Aussichtsplattform bietet einen herrlichen Blick auf den Naturpark und Umgebung.

Rathaus von Tbilissi

Prachtbau am Freiheitsplatz

Das ehemalige Rathaus von Tbilissi ist ein Prachtbau des 19. Jahrhunderts, es ist im neom-aurischen Stil gebaut und rosa-weiß gestreift. Es liegt direkt am zentralen Freiheitsplatz und ist dadurch idealer Ausgangsort für Stadttouren in alle Richtungen. Das Gebäude wurde 1882-1886 u.a. nach Plänens des deutschen Architekten Paul Stern umgebaut und wird gerade aufwändig saniert. 

Rustaweli Avenue

engl. Rustaveli

Zentrale Prachtstraße in Tbilissi

Die Rustaweli Straße ist das kulturelle und politische Zentrum von Tbilissi, sie war regelmäßig Schauplatz bedeutender politischer Ereignisse und ist heute eine beliebte Flaniermeile für Einheimische und Touristen. Hier reihen sich die wichtigsten Bauwerke der Stadt prachtvoll aneinander: Die Oper, das Theater, Kirchen und verschiedene Museen. Den Namen verdankt die Rustaweli Straße Georgiens berühmtesten Dichter Schota Rustaweli, dessen Epos "Der Recke im Tigerfell" aus dem 12. Jahrhundert zu den bedeutensten Werken des Mittelalters zählt.

Sameba Kathedrale

2004

Die Sameba (Dreifaltigkeits) Kathedrale ist die Hauptkirche der Orthodoxen Apostelkirche. Sie liegt auf dem Elia Hügel in Sichtkontakt mit dem Präsidentenpalast. Aus 100 Entwürfen ausgewählt, wurde der Bau 1996 begonnen und 2004 fertiggestellt. Aus hellem Naturstein errichtet und im Innenraum mit Marmor ausgelegt, beeindruckt die Sameba Kathedrale durch ihr monumentales Erscheinungsbild und ist mit einer Höhe von 84 Metern die dritthöchste orthodoxe Kirche der Welt.

Samtawissi Kirche

engl. Samtavisi

11. Jahrhundert

Die Samtawissi Kathedrale ist ein Kreuzkuppelkirche aus dem 11. Jahrhundert mit beinahe quadratischem Grundriss. Bedeutend ist die Samtawisi Kirche durch ihren meisterhaft ausgeführten und außergewöhnlich schönen Fassadendekor an der Ostseite, der für viele georgische Kirchen wie die Metechi Kirche in Tbilissi zum Vorbild wurde. 

Samtawro Kloster

engl. Samtavro

4. und. 11. Jahrhundert

In Mzcheta und damit Teil des UNESCO Weltkulturerbes, befindet sich das noch aktive Nonnenkloster Samtawro, eine Kreuzkuppelkirche aus dem 11. Jahrhundert sowie eine kleine Kuppelkirche aus dem 4. Jh. Zahlreiche Pilger kommen an das Grab des heiligen Gabriel. Ebenfalls wächst hier der legendäre Brombeerstrauch, an welchem die heilige Nino den Beistand Christus erfleht haben soll um den georgischen König zum Christentum zu bekehren.

Sapara Kloster

Das Sapara Kloster liegt in der Nähe von Achalziche und stammt aus dem 9.-10. Jahrhundert. Besonders erwähnenswert sind die Fresken aus dem 14. Jahrhundert in der Kirche des Hlg. Saba. Der Weg führt über eine schlechte Schotterpiste, daher ist das Kloster je nach Wetter nur mit Allradfahrzeugen zu erreichen.

Sarsma Kloster

engl. Zarzma

Das Sarsma Kloster wurde im 6. Jahrhundert gegründet und ist schon von weitem sichtbar. Der gesamte Komplex wurde Anfang des 14. Jh. erbaut. Die Kreuzkuppelkirche, mit einer sich über die gesamte Südlänge erstreckenden Vorhalle mit drei Eingangsportalen, wurde 1308 erbaut. Im Innern finden sich sehr gut erhaltene Fresken aus dem 14. Jh. bedeutend sind mehrere Darstellungen hiesiger Füsten.

Schardeni Viertel Tbilissi

Kneipen & Souveniershops

Um den Abend entpannt ausklingen zu lassen, lohnt ein Besuch im Schardeni Viertel. Bunte Balkone und verzierte Balustraden verbreiten ein orientalisches Flair gemischt mit südlich märchenhaftem Zauber. Hier befinden sich Souvenirshops mit hochwertigen kunsthandwerklichen Erzeugnissen, zahlreiche Cafés unter freiem Himmel und angenehme Restaurants mit georgischer Live Musik.

engl. Shatili

Festung im Großen Kaukasus

Schatili in Chewsuretien ist einer der beeindruckendsten Orte Georgiens. Das uralte Dörfchen ist in den Berghang hineingebaut und scheint aus den Felsen heraus zu wachsen. Die Wände der dicht zusammengedrängten Wehrtürme bilden eine einzige schützende Festung. Jeder Turm ist Wohnung und Durchgang, jedes Dach gleichzeitig Terasse.

Schenako

engl. Shenako

Bergdorf in Tuschetien

Schenako liegt östlich von Omalo sehr idyllisch im tuschetischen Hochland, nahe der Grenze zu Dagestan. Das Dorf ist bekannt für seine schönen traditionellen Häuser. Außerdem befindet sich hier eine der ganz wenigen christlichen Kirchen Tuschetiens, eine Kreuzkuppelkirche aus Schieferstein.

Schiomghwime Kloster

engl. Shiomghvime

6. Jahrhundert

Das Kloster Schiomghwime ist eines der ältesten Klöster Georgiens und besteht aus mehreren Kirchen, die älteste - eine Kreuzkuppelkirche aus dem 6. Jahrhundert - ist tief in den Felsen hineingebaut, so dass von außen nur das Dach und die Kuppel zu sehen sind. Der Ort ist von besonderer Ruhe und mitten in unwirtlicher Felslandschaft von fast paradiesischem Frieden.

Sedaseni Kloster

engl. Zedazeni

8. Jahrhundert

Auf einem der höchsten Gipfel, die Tbilissi und Mzcheta umgeben liegt das Kloster Sedaseni. Eine Dreikirchen-Basilika aus dem 8. Jahrhundert, gegründet von Joseph Sedasneli, einem der 13 Syrischen Väter. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf die alte Hauptstadt Mzcheta an der Kreuzung von Heer- und Seidenstraße. Die herrlichen Kirchen Dschwari und Swetizchoweli, sowie in der Ferne, eingebettet zwischen sanften Hügeln, die Hauptstadt Tbilissi.

Sighnaghi

Historisches Städtchen

Im Herzen der Weinbauprovinz Kachetien, am Rande der Alasaniebene liegt das uralte Städtchen Sighnaghi. Bemerkenswert ist die gewaltige Festungsmauer mit 23 Türmen, errichtet im 18. Jh. unter dem König Erekle II., sie gilt als eine der längsten erhalten gebliebenen Mauern aus dem Mittelalter. Vom Stadtrand eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf das Alasani Tal und die kaukasischen Berge in Richtung Dagestan. Sighnaghi ist eine der kleinsten Städte Georgiens, und wurde grundlegend restauriert. Die Häuser, sind alle in typisch ostgeorgischem Stil gebaut.

Sioni Kirche Tbilissi

6.-7. Jahrhundert

In der Tbilisser Altstadt am rechten Ufer des Mtkwari liegt die Sioni Kathedrale. Bis in das Jahr 2004 war sie der Sitz des Georgisch Orthodoxen Patriarchats. Noch immer befindet sich hier das Weinrebenkreuz der Heiligen Nino. In der Sioni Kathedrale wurde am 12. April 1802 die Annexion Georgiens verkündet. Unter Waffengewalt wurden die georgischen Adeligen hier zum Eid auf die russische Zarenkrone gezwungen.

Denkmal an der Georgischen Heerstraße

Ein einzigartiges Relikt aus der Sowjetzeit ist das monumentale Denkmal zur 200 Jährigen georgisch-russischen "Freundschaft". Abgebildet ist ein Zyklus russischer und georgischer Legenden, gruppiert um die Figur von Mütterchen Russland, die mit ihren Armen Georgien, in Gestalt eines unschuldigen Knabens, umfangen hält.

11. Jahrhundert

Die Kathedrale Sweti Zchoweli "die lebendige Säule", wurde an der Stelle errichtet, an der bereits im 4. Jh. die erste christliche Kirche Georgiens stand. Das bedeutende Bauwerk bildet den architektonischen Mittelpunkt der alten Hauptstadt Mzcheta und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Der weite Innenraum enthält ungewöhnliche Fresken. Die Fassade ist meisterhaft mit Steinmetzarbeiten verziert.

Synagoge von Oni

Oni war ein bedeutendes Zentrum georgischer Juden, fast die Hälfte der Bevölkerung waren orthodoxe Juden. Die Synagoge von Oni ist eine der größten in Georgien, sie stammt aus dem Jahr 1895 und vereint eklektische und Jugendstil Elemente. Die Synagoge ist noch aktiv, es finden allerdings seit einigen Jahren nur selten Gottesdienste statt.

Teeplantagen von Gurien

Georgien war Hauptangebiet für Tee in der Sowjetunion, der sogenannte "Grusinische Tee" erlangte auch in der westlichen Welt Berühmtheit. Die geographische Lage, klimatische Bedingungen und Temperaturen, die erheblich zwischen Sommer und Winter variieren, bringen Tee mit dem einzigartigen georgischen Charakter hervor. Aufgrund der natürlichen Bedingungen kann auf den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden verzichtet werden. Daher ist der georgische Tee ist ökologisch unbelastet.

engl. Telavi

Verwaltungszentrum von Kachetien

Am Alasani Fluss liegt die kachetische Stadt Telawi, bekannt für Weinbau und Weinherstellung. Erstmals wurde Telawi im 2. Jahrhundert auf einer Weltkarte markiert. Im 9. Jahrhundert wurde Telawi Hauptstadt des Königreichs Kachetien-Heretien. Direkt an der Seidenstraße gelegen, blühten hier Handel und kulturelles Leben.

Tschiatura Seilbahnstadt

engl. Chiatura

Tschiatura war ein wichtiges Industriezentrum durch den seit 1877 betriebenen Abbau von Manganerz. 40 Prozent des weltweit abgebauten Manganerzes wurde hier gewonnen. Aus dieser Zeit stammen die 22 aktiven Seilbahnen der Stadt, ein skurriles Relikt der Sowjetzeit. Auf einer Strecke von sechs Kilometer sind sie noch immer die schnellsten und praktischsten Fortbewegungsmittel für die Bewohner.

Udsiro Gletschersee

engl. Udziro Lake

Der türkiesfarbene Udsiro See ist ein kleiner Alpensee in der Bergregion Ratscha, malerisch unterhalb des Katiszwera Berges gelegen, sein Name bedeutet "bodenlos". Bei klarem Wetter bietet sich ein herrlicher Blick auf die swanischen Gletscher: Uschba (4.700m), Tetnuld (4.852m) und Schchara (5.200m). Man kann den Udsiro See an einem Tag erreichen oder auf einer zweitägigen Trekkingtour als Rundwanderung.

engl. Upliszsikhe

1. Jahrtausend v. Chr.

Uplisziche wurde im 1. Jt. v. Chr. gegründet. Die ätesten erhaltenen Teile der Stadt stammen aus dem 2./3. Jh. n. Chr. Den Höhepunkt ihrer städtischen Entwicklung erreichte sie im Mittelalter. Die mehreren Tausend Bewohner lebten überwiegend vom Handel. Am Karawanenweg gelegen, war Uplisziche einer der wichtigsten Umschlagplätze für die begehrten Waren aus Ost und West.

Höchstes Dorf Europas

Auf 2.200 m Höhe gelegenen und umgeben von Berggipfeln im ewigem Eis ist Uschguli das höchste dauerhaft besiedelte Dorf Europas. Die aus mehreren Siedlungen bestehende malerische Dorfgruppe bietet bei klarer Sicht freien Bick auf den höchsten Berg Georgiens, den Schchara (5.068m), und fasziniert durch ihre mittelalterlichen Wehrtürme.

Wardsia Höhlenstadt

12.-13. Jahrhundert

Immer wiederkehrende Angriffe haben in Georgien eine eigene Art von Baukunst enstehen lassen: aus dem Sandstein ausgemeiselte Festungen und Städte. Der in mehreren Stockwerken steil über dem Fluss in den Felsen gehauene Höhlenkomplex Wardsia (Wardzia) wurde in der Regierungszeit der Königin Tamar gebaut. Hier gab es Straßen, Tunnels, Treppen, Wohnräume, Bibliotheken und Bäder. Seit 1938 steht Wardsia unter Denkmalschutz.

Weingut aus dem 19. Jahrhundert

Mitten in der ostgeorgischen Provinz Kachetien schuf Fürst Tschawtschawadse im 19. Jahrhundert ein Zentrum europäischer Aufklärung. Als Erster stellte er in Georgien Wein nach europäischem Verfahren her und begründete damit einen der bekanntesten georgischen Markenweine. Er befreite seine Arbeiter von der Leibeigenschaft und kämpfte für eine gerechtere Gesellschaft. Hier verkehrte der russische Diplomat und Schriftsteller Alexander Gribojedow und verliebte sich in die Prinzessin Nino Tschawtschawadse, seine spätere Frau.

Mehr über Georgien erfahren

Georgien ist ein märchenhaftes Land voller Überraschungen am östlichsten Rand Europas. Noch vor wenigen Jahren war Georgien ein Geheimtipp, das hat sich geändert. Lesen Sie hier, was Georgien so einzigartig macht!

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